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Artikel und Hintergründe zum Thema

Automatische Komponenten-Etikettierung

Andreas Mühlbauer,

Betriebsmittelkennzeichnung leicht gemacht

Die Business Unit Workplace Solution von Weidmüller bietet Lösungen und Produkte an, die entlang der Wertschöpfungskette des Kunden die Arbeitsprozesse optimieren.

Der Hochleistungsapplikator des THM MultiMark LPC hebt das Etikett automatisch vom Trägermaterial und befestigt es zuverlässig auf Komponenten mit einer Bauhöhe bis zu 150 mm. © Weidmüller

Diese sind im Wesentlichen die Bestückung der Tragschiene, die Kabelkonfektion und die Beschriftung der Komponenten und Schaltschrankes. Weidmüller stellt hierfür unter der Bezeichnung MultiMark und MultiCard schnelle, verlässliche und durchgängige Markierungssysteme zur Verfügung. Einsteckschilder, Etiketten oder Schrumpfschläuche können mit den modular konzipierten Thermo-Transferdruckern der MultiMark-Reihe und der Konfigurationssoftware M-Print Pro schnell und individuell gekennzeichnet werden. Von Einzelanfertigungen bis hin zu großen Druckmengen lassen sich äußerst wirtschaftlich und ohne Abstriche bei der Qualität Markierungen aller Art erstellen – gut lesbar und beständig gegenüber Umwelteinflüssen. Viele Tragschienen-Komponenten sind bereits mit Aufnahmen versehen, in die Markierer oder Schilder einfach eingeklipst oder eingerastet werden.

Aber kein Schaltschrankbauer kommt ohne den universellen Einsatz von selbstklebenden Kennzeichnungen aus. Für Geräte und Komponenten lassen sich mit den THM-Druckern selbstklebende Etiketten erstellen. Somit ist eine übersichtliche, strukturierte, eindeutige und leserliche Kennzeichnung und das damit einhergehende, einheitliche Erscheinungsbild gewährleistet.

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Ein Problem bleibt aber: Im Gegensatz zu den rastbaren Markierern
müssen Etiketten manuell von der Trägerfolie gelöst und auf den
Komponenten aufgebracht werden. Im Idealfall ist gerade eine Pinzette
zur Hand. Meist geschieht dies jedoch im Wortsinn „händisch“ oder mit
einem zweckentfremdeten Schraubendreher. Die Arbeit ist mühselig
und zeitraubend, das Ergebnis dafür nicht immer überzeugend. Oft sitzt
das Etikett schief, schlägt Falten oder ragt über den Geräterand hinaus.

Als nachhaltige Lösung für dieses Problem hat Weidmüller das THM
MultiMark LPC (Labeling Processing Center) zur automatischen
Komponenten-Etikettierung entwickelt. Mit diesem einzigartigen System
werden Betriebsmittelkennzeichnungen sofort korrekt positioniert,
gedruckt und appliziert. Der neue Hochleistungsapplikator hebt das
Etikett automatisch vom Trägermaterial ab und befestigt es zuverlässig.
Das Verfahren eignet sich für die meisten Bauteilgeometrien. Die
Komponenten können eine Höhe von bis zu 120 mm aufweisen. So
lassen sich selbst größere Geräte zuverlässig kennzeichnen.

Der Etikettierprozess ist sehr einfach gehalten. Um eine korrekte
Positionierung sicherzustellen, projiziert zunächst ein serienmäßig
integrierter Laser den Etikettenumriss verzerrungsfrei auf die
Produktoberfläche. Danach wird über einen Fußschalter der Druck- und
Applikationsprozess gestartet. Das Verfahren ist äußerst ergonomisch,
denn der Anwender kann während des gesamten Vorgangs das Bauteil
mit beiden Händen bequem und präzise in der gewünschten Position
halten. Der eigentliche Etikettier-Prozess dauert nur ca. 3–5 Sekunden,
das manuelle Anbringen des Etikettes nimmt ca. 15–20 Sekunden in
Anspruch.

Auch die Wiederholgenauigkeit wird mit ergonomischen Maßnahmen
unterstützt: Dank einstellbarer Anschläge an der Grundplatte lassen
sich gleichartige Komponenten noch schneller kennzeichnen.

Wie alle Drucker der Weidmüller MuliMark-Reihe ist auch der THM
MultiMark LPC mittels der Software M-Print Pro konfigurierbar. Sie ist
mit verschiedenen Datenformaten und Schnittstellen zu eCADSystemen
kompatibel und verfügt über eine praktische Importfunktion.
Die grafische Benutzeroberfläche erleichtert die Bedienung. Selbst
Grafiken, Barcodes und Symbole können ganz einfach mit einem Text
kombiniert werden. Komplexe Projektaufgaben lassen sich in einer
Projektdatei übersichtlich verwalten.

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