Analyse-App

KSB Sonolyzer ermittelt Auslastungszustand ungeregelter Pumpen

Der Frankenthaler Pumpenhersteller KSB hat eine App für Smartphones und Tablets entwickelt, mit deren Hilfe man die Effizienz von ungeregelten Pumpen in 20 Sekunden ermitteln kann.

Mit der Mobile-App „KSB Sonolyzer“ können Anwender in 20 Sekunden die Effizienz von ungeregelten Pumpen mit Asynchronmotoren analysieren.

Technologisch basiert der „KSB Sonolyzer“ auf einem Algorithmus, der schon seit fünf Jahren in dem bis heute weit über 30.000 mal verkauften „PumpMeter“ steckt.

Im Gegensatz zu diesem kommt die smartphonegestützte Applikation allerdings ohne die genaue Kenntnis der individuellen Kennlinie oder weiterer technischer Daten des zu messenden Aggregats aus. Außerdem ist die Verwendung nicht auf die Pumpen des Herstellers beschränkt. Mit der Analyse-App ist es möglich, den Auslastungszustand jeder Kreiselpumpe, die von einem ungeregelten Asynchronmotor angetrieben wird, zu ermitteln. Dazu muss man folgende Daten eingeben: die Motornennleistung, der Motornenndrehzahl sowie die Förderhöhe und die Fördermenge der Pumpe. Diese erforderlichen Informationen kann man dem Typenschild an jeder Pumpe entnehmen.

Nach Starten der Messung nimmt man etwa 20 Sekunden mit dem im Smartphone oder Tablet eingebauten Mikrofon die emittierenden Geräusche am Lüfter des Elektromotors auf. Aus dem Geräuschspektrum filtert die Anwendung die genaue Drehzahl des Aggregats heraus und ermittelt das Drehmoment. Mittels der vom Anwender eingegebenen Leistungsdaten und der vom Hersteller entwickelten Hydraulik-Datenbank lässt sich so feststellen, ob die Pumpe teillastig arbeitet. Die App zeigt dem Anwender auf, ob man durch Optimierung der Hydraulik oder der Antriebstechnik Energie einsparen kann.

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Die App „KSB Sonolyzer“ ist sowohl für das Betriebssystem iOS als auch für das Betriebssystem Android lieferbar. Durch die Verwendung eines explosions­geschützten Smartphones oder Tablet PCs steht auch einer Verwendung im Ex-Schutzbereich nichts entgegen. Das durchschnittliche Lebensalter von Anlagen in der Großchemie liegt bei über 30 Jahren. Somit sind die installierten Pumpen bislang noch selten direkt an das Internet der Dinge angebunden. In vielen Fällen ist ihr Betriebszustand dem Anwender nicht bekannt.

Daraus ergibt sich ein großes Einsparpotenzial, das in der energetischen Optimierung der vorhandenen Pumpen steckt. Alle Daten, die bei den Analysen in einer sicheren Cloud gesammelt werden, sind nicht personenbezogen. Sie dienen statistischen Zwecken und werden ausschließlich für die Weiterentwicklung der Analyselogarithmen in der Cloud-Applikation verwendet, auf welche die App zugreift. kf

Achema, Halle 8, Stand H14

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