Druckausgleichselemente
Kein Durchgang für Partikel
Beim Betrieb von Maschinen und Anlagen entstehen Druckunterschiede zwischen dem Gehäuseinneren und der Umgebung z. B. durch Temperaturdifferenzen oder durch dynamisch bewegte Maschinenteile. Ganter bietet Druckausgleichselemente, die laut Anbieter exakter arbeiten als Elemente mit Sintergefügen oder Drahtgestricken
Dazu nutzte man im Maschinenbau bisher vor allem Elemente mit Sintergefügen oder Drahtgestricken, deren Durchlässigkeit aber nicht exakt definierbar sind und daher den Ein- bzw. Austrag unerwünschter Partikel nur bedingt verhindern.
Sehr viel effektiver und vor allem exakter sollen siebbasierte Druckausgleichselemente arbeiten, die Ganter ab sofort mit der Normbezeichnung GN 7403 anbietet. Als Kern dieser Elemente dienen in Polyamid eingefasste Edelstahl-Siebe mit definierten Maschenweiten von 100 µm und 500 µm. Diese Siebe bilden somit eine bidirektionale Barriere gegenüber Stäuben, Schmutzpartikeln oder in der Gasphase verteilten Schadstoffen. Partikel mit Durchmessern über der Maschenweite können im Zuge des Druckausgleiches das Gerät weder verlassen, noch in es eindringen.
Die Außendurchmesser der Siebelemente mit zurückgesetztem Sechskant sind auf Einschraublöcher gemäß DIN 3852 abgestimmt. Dabei werden über die Gewindelänge verschiedene Wandstärken berücksichtigt.
Aus Aluminium bzw. Edelstahl gefertigt, verfügt jedes Element zum Einbaubereich hin über einen Dichtring, der unverlierbar in einem Einstich eingebettet ist und bei der Montage nicht herausgequetscht wird. Für eine saubere Montage hat das Furtwangener Unternehmen mit der Befestigungsmutter GN 543.1 gleich die passende Lösung im Programm. rn









