Hydraulik + Pneumatik

Verbesserter Wirkungsgrad

Die PDC-Umrichter bieten dem Maschinen- und Anlagenbauer nicht nur einen großen Funktionsumfang bei erstaunlich günstigen Kosten, auch die Drehzahlregelung der Elektromotoren erhöht den Gesamtwirkungsgrad der angetriebenen Maschine deutlich, steigert deren Flexibilität und verbessert damit die Produktivität der Maschinen kräftig.

Die Geräte sind außerordentlich kompakt, das größte Gerät für 11 kW Motorleistung nimmt beispielsweise nur 5,7 dm³ Bauraum in Anspruch. Da die Umrichter „side by side“ installiert werden können, sofern die Schaltschranktemperatur nicht auf über 40° C steigt, sparen sie zusätzlich Platz. Diese kompakte Bauform muss jedoch nicht durch eine Einschränkung bei den Funktionen erkauft werden. Die PDC-Umrichter, die in drei Baugrößen für Motorleistungen von 0,37 bis 11 kW angeboten werden, verfügen zum Beispiel über ein eingebautes EMV-Filter, eine PID-Regelung und einfache SPS-Funktionalitäten. Auch eine Bremschopper-Elektronik ist integriert. Zu den Ausstattungsoptionen gehören auch verschiedene Bremswiderstände. Mit sechs digitalen und zwei analogen Eingängen sowie zwei digitalen und einem analogen Ausgang lassen sich verschiedenste Arten der Integration ins Antriebs- und Regelungssystem realisieren. Die Umrichter können standardmäßig über die RS 485-Schnittstelle im „Modbus Protocol“ kommunizieren, und als Option lassen sich Steckkarten für verschiedene Feldbussysteme integrieren. Die volldigitale Elektronik bietet nicht nur ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch kurze Überwachungszeiten und damit kurze Taktzeiten bzw. eine schnelle Beeinflussung auch von hochdynamischen Antrieben. Als Regelungsarten kann sich der Anwender neben der konventionellen U/f- Kennliniensteuerung auch für eine sensorlose Vektor-Drehzahlregelung entscheiden. Diese gewährleistet hervorragende Regelungseigenschaften, ohne dass ein kostenintensiver Drehgeber zur Ermittlung der Ist-Drehzahl vorgesehen werden muss. Die Einstellung der gewünschten Antriebsfunktionen erfolgt über ein Parametriergerät oder – was schon bei kleineren Serien wirtschaftlicher ist – per PC Software. Dabei kann man diese Umrichter in einem weiten Anwendungsbereich mit geringem Aufwand an die individuellen Antriebserfordernisse anpassen. Die „Auto-Tuning“-Funktion gewährleistet die Selbsteinstellung der Regelparameter. st

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