Spule thermisch entkoppelt
Magnetventil für extreme Temperaturbereiche
Mit dem neuen Magnetventil Typ 2610 stellt der Bürkert ein Ventil für hohe und tiefe Temperaturen vor. Kernstück des neuen Magnetventils ist ein Metallfaltenbalg aus beständigem Edelstahl, der die Spule vom Ventilgehäuse thermisch und fluidisch entkoppelt.
Dadurch lässt sich sowohl eine Kondensatbildung vermeiden als auch ein unzulässiges Aufheizen der Spule. Ein verschweißtes Metallfaltenbalgsystem sorgt zudem für eine hohe Gasdichte. Eine weitere Besonderheit des Typs 2610 ist eine leistungsreduzierende „Kick & Drop“-Elektronik. Die hohe Anzugsleistung von 72 W, die das Ventil zum Öffnen benötigt, wird durch Überregung der Spule erzeugt. Unmittelbar (400 ms) nachdem das Ventil geschaltet hat, senkt eine Elektronik den Energieverbrauch auf die erheblich niedrigere Halteleis-tung von 4 W ab.
Durch das breite Temperaturspektrum von -200 °C bis +180 °C eignet sich der Ventil-Typ besonders für Einsätze im Extrem-Temperaturbereich wie bei Kryogen-Anwendungen. Trotz Temperaturen von bis zu -200 °C kommt es durch die thermische Entkopplung weder zu einer Vereisung der Spule noch zu einer Kondensatbildung. jg




