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Artikel und Hintergründe zum Thema

Elektrokettenzüge

Kito: Wasseraufbereitung ohne Platzangst

Ein Elektrokettenzug von Kito hebt und senkt Pumpen in einer Wasseraufbereitungsanlage in Finnland. Da der Platz über den Pumpen  begrenzt ist, fiel die Wahl auf den Sher2M-Elektrokettenzug.

Das komprimierte Design des Sher2M ist durch die spezielle Kettenführung möglich. © Kito

Effiziente Abwasseraufbereitung ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Es dauert meist mehrere Jahre, bis eine Aufbereitungsanlage nach höchsten Standards konzipiert und fertiggestellt ist. Die Werke sind ein wichtiger Teil der Trinkwasserproduktion einer Gemeinde und müssen daher immer den aktuellsten Umweltvorschriften entsprechen.

Wasseraufbereitungsanlage in Finnland
Das Unternehmen Skanska aus Schweden gilt als Vorreiter bei der Entwicklung und Umsetzung von Wasseraufbereitungsanlagen. Der Baukonzern agiert vor allem in Nordamerika und in Nordeuropa, wo er erst kürzlich ein Projekt in Finnland abgeschlossen hat.

Für den Elektrokettenzug stellen wenig Platz und niedrige Decken kein Problem dar. © Kito

Wie in allen Produktionsanlagen gibt es auch im finnischen Werk Bereiche, in denen Hebeprozesse mit hohen Traglasten und wenig Platz durchgeführt werden müssen – obwohl das Werk mit einer angemessenen Deckenhöhe entworfen wurde. Eine wahre Herausforderung sind die Wartungsarbeiten, bei denen die riesigen Wasserpumpen regelmäßig angehoben werden müssen. Der Bereich über den Pumpen ist begrenzt, doch der Kito-Partner Finmotor hat dort für Skanska eine Lösung installiert: Direkt über den Wasserpumpen wurde ein Sher2M-Elektrokettenzug mit niedriger Bauhöhe an einer Einschienenbahn montiert. Der geringe Raum über den Pumpen wird so bestmöglich genutzt, die Wasserpumpen können bei Bedarf sicher angehoben und die Wartungsarbeiten optimal ausgeführt werden.

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Ohne Platzangst große Hubhöhen überwinden
Für den Sher2M-Elektrokettenzug stellen wenig Platz und niedrige Decken kein Problem dar. Das Model ist die kurze Bauform des robusten ER2-Elektrokettenzugs von Kito. Für die Hebeprozesse in der finnischen Abwasseranlage hat Finmotor ein Modell mit einer Traglast von bis zu 2000 Kilogramm und zwölf Meter Hubhöhe gewählt, dabei hat der Elektrokettenzug selbst nur eine Bauhöhe von 435 Millimeter. Mit eingebauten technischen Features wie Frequenzumrichter für punktgenaues Platzieren und elektromagnetischer Bremse führt der Kettenzug sicher und ohne viel Aufwand alle Wartungsaufgaben aus.

Der Sher2M (Short Headroom ER2 Motorized Trolly Type) ist die kurze Bauform des ER2-Elektrokettenzugs. © Kito

Die Stärke des Hebezeugs steckt in der Lastkette
Das komprimierte Design des Sher2M ist durch die spezielle Kettenführung möglich. Jeder Zentimeter wird genutzt, um die Last direkt bis unter den Träger zu fahren. Doch nicht nur der Verlauf der Lastkette, auch die Kette selbst ist ideal für das Handling unter eingeschränkten Bedingungen. Kito ist nach eigenen Angaben der einzige Hersteller weltweit, der seine Lastkette in einem speziellen Verfahren stromlos vernickelt und als Standard in all seine Hebezeuge einbaut. Die Lastkette trotzt damit Wasserstoffversprödung und ist korrosionsbeständiger als herkömmliche Lastketten. as

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