Handhabungstechnik

Marscherleichterung

Geht ein Wartungs- und Instandsetzungstechniker auf Reisen, dann braucht er viele Werkzeuge, Mess- und Prüfmittel. Das muss alles transportiert werden. Außerdem benötigt er einen verfahrbaren Arbeitsplatz, der landläufig als Servicewagen bezeichnet wird – ein Problem für den Kombi-Pkw, wenn er als Lastenesel vorgesehen wird.

Da hilft eine pfiffige Idee weiter: Der zweiteilige Servicewagen. Die beiden nur etwa 450 Millimeter hohen Kästen lassen sich gut verstauen und werden vor Ort mit Hilfe von Positionierbolzen und Schnellspannern aufeinander gesetzt. Fertig ist ein etwa 900 Millimeter hoher Arbeitsplatz mit einer Arbeitsfläche von 350 x 350 Millimeter. Das Unterteil ist mit zwei lenkbaren und zwei wahlweise feststellbaren Rädern ausgerüstet. In den Schubfächern der beiden Wagenhälften sind die erforderlichen Gerätschaften wohlfeil untergebracht. Damit hat alles seine Ordnung. Neben der laderaumgerechten Ausführung gibt es sozusagen als Abfallprodukt einen weiteren Vorzug: Der „halbe“ Arbeitsplatz lässt sich wegen der geringeren Masse seiner Teile besser ein- und ausladen. Das kann meistens der Servicetechniker allein ausführen. Zum Schluss fragt sich ein jeder: Warum ist da bloß noch keiner darauf gekommen? Also nix wie ran!he

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