Handhabungstechnik

Steigender Spar-Druck

Einsparpotenziale in Druckluftanlagen
Referent Peter Radgen ist überzeugt, dass Produktionsbetriebe ihre Druckluftkosten deutlich senken können.
„Im Schnitt könnte jeder deutsche Fertigungsbetrieb seine Druckluftkosten um ein Drittel senken.“ Dieser Überzeugung ist Peter Radgen, Projektleiter der Kampagne „Effiziente Druckluft “ und Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung.

Druckluft ist neben elektrischem Strom ein für die Unternehmen unverzichtbarer Energieträger in der Produktion. Durch moderne Steuerungs- und Verbundsysteme kann effizient Energie eingespart werden. Oft fehlt jedoch die ausreichende Abstimmung zwischen Drucklufterzeugung und -verbrauch, was gerade bei stark schwankendem Bedarf erhebliche Energiemehrkosten nach sich zieht. Auch Leckagen, die weder Produktion noch Sicherheit beeinträchtigen, bilden eine große Schwachstelle. Vielfach gehen mehr als 30 Prozent der aufwändig erzeugten Luft durch Leckagen ungenutzt verloren.

Die Aspekte der Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Druckluftqualität stehen im Mittelpunkt des OTTI-Fachforums „Optimierung von Druckluftanlagen“, konzipiert und geleitet von Dr.-Ing. Peter Radgen. Die Teilnehmer erfahren von Fachleuten aus Industrie und Wissenschaft, welche Technik und Anlagen für ihren Bedarf am besten geeignet sind und wie man durch einfache Maßnahmen Kosten und Energie sparen kann. Erfolgsversprechende Lösungsansätze zeigen unter anderem die vorgestellten Beispiele aus Industrieunternehmen. Weitere Informationen gibt es unter <www.otti.de/pdf/technik/dru2699.pdf>. (gm)

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