Mechatronische Greifer

Greifer zum Luft anhalten

Ursprünglich für die Reinraumtechnik oder medizintechnische Anwendungen konzipiert, erobern die mechatronischen Greifer von Gimatic heute immer mehr Anwendungsfelder wie Handling, Bestückung, Werkzeugmaschinenbau oder allgemeine Automatisierung. Der Greiferspezialist präsentiert nun den vollständigen Mechatronik-Baukasten, dessen zahlreiche Varianten in zwei bis maximal vier Wochen „plug & play-lieferbar“ sind. Zunehmend werden Anwender auf die kompakten und leichten Greifer aufmerksam. Besonders jene Konstrukteure verwenden die mechatronischen Teile, die auf Druckluft verzichten wollen oder müssen. Mit Greifkräften von 60 bis 250 Newton stehen alle Varianten zur Verfügung, darunter Winkelgreifer, Radialgreifer, Großhubgreifer und Dreibackengreifer. Schwenkmodule sind mit einem Drehmoment bis 1,4 Newtonmeter erhältlich. Besondere Vorteile und diverse Patente bieten Wettbewerbsvorteile: Alle Greifer verzichten auf jegliche Programmierung. Sie sind mit einem Gewicht ab 160 Gramm leicht und kompakt. Zudem seien sie umweltfreundlich und arbeiten energieeffizient, sagt der Hersteller. Die Greifkraftsicherung sorgt dafür, dass die Bauteile nur in Bewegung bestromt werden und im unbestromten Zustand zuverlässig ihr Transportgut halten. Eine integrierte Motor-Kontroller-Karte, die direkte Signalverarbeitung der Ventilansteuerung und bis zu zehn Millionen Zyklen Wartungsfreiheit sind weitere Vorteile der gesamten Serie. Die Greifer werden demnächst vom IPA Stuttgart reinraumzertifiziert. Die Ansteuerung erfolgt mit 24 Volt DC durch nur eine Leitung über ein SPS-Signal, so dass eine direkte Signalverarbeitung der Ventilansteuerung möglich ist. Strom wird zwischen 0,8 und drei Ampere benötigt. Bürstenlose Gleichstrommotoren verschaffen den Greifern eine lange Lebensdauer. Zur Positionsabfrage lassen sich optional magnetische Sensoren einsetzen.

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Mechatronische Greifer, Gimatec

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