Yale-Kooperation mit Midac

Elektrostapler fährt mit Lithium-Ionen-Batterien

Yale kooperiert zukünftig mit dem Batteriehersteller Midac, um Kunden Gegengewichtstapler mit Lithium-Ionen-Batterie anbieten zu können. Das soll vor allem Kunden ansprechen, die Flurförderzeuge für intensive Anwendungen benötigen. Durch die Lithium-Ionen-Technologie lässt sich gerade bei diesen Einsätzen die Effizienz erhöhen.

Die Lithium-Ionen-Batterien können problemlos in die vorhandenen Batterietröge integriert werden. (Bild: Yale)

Durch die Kooperation mit Midac, einem führenden Hersteller von Batterien und Ladegeräten in Europa, können Yale-Kunden zukünftig von den Vorteilen der Lithium-Ionen-Batterien profitieren. „Der Einsatz von Flurförderzeugen mit Lithium-Ionen-Batterien bringt dem Anwender im Alltag viele Vorteile. Insbesondere lassen sich mit der Technologie die Produktivität und Effizienz steigern sowie emissionsfreie Ladevorgänge mit einem niedrigeren CO2-Fußabdruck erzielen“, sagt Mat Allen, Solutions Manager im Bereich Counterbalance Products bei Yale.

Der Einsatz der Lithium-Ionen-Technologie rentiert sich insbesondere für Anwender, die Flurförderzeuge im Mehrschicht-Einsatz betreiben möchten. Diese können zukünftig auf einen teuren Batteriewechsel mit zusätzlichen Kosten für Laderäume und aufwändiges Equipment wie Kräne oder Zweitbatterien verzichten. Die Lithium-Ionen-Batterien lassen sich nicht nur schneller Aufladen als Bleibatterien, sondern es sind auch Zwischenladungen, beispielsweise in Pausenzeiten möglich, ohne dass es dabei zu einem Memory-Effekt kommt.

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Jährlich 30 bis 40 Prozent Energiekosten sparen

Bei geeigneten Anwendungen lassen sich darüber hinaus die Gesamtbetriebskosten reduzieren, da Lithium-Ionen-Batterien nahezu wartungsfrei sind: Die Batterieflüssigkeit muss nicht regelmäßig nachgefüllt werden. Aufgrund ihrer höheren Leistungsdichte weisen Lithium-Ionen-Batterien über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg mehr Ladezyklen im Vergleich zu Bleibatterien auf, nämlich circa 3.750 Zyklen bei einer Entladung von 80 Prozent. Bleibatterien kommen durchschnittlich nur auf 1.200 Ladezyklen. Abhängig von den Verhältnissen vor Ort lassen sich mit Lithium-Ionen-Batterien jährlich 30 bis 40 Prozent der Energiekosten einsparen.

Die Lithium-Ionen-Batterien lassen sich nicht nur schneller Aufladen als Bleibatterien, sondern sie können auch ohne Memory-Effekt zwischengeladen werden. (Bild: Yale)

Sowohl die zunächst eingeführten Lithium-Ionen-Batterien für 24-Volt- und 48-Volt-Fahrzeuge als auch die für einen späteren Zeitpunkt geplante 80-Volt-Ausführung können problemlos in die vorhandenen Batterietröge integriert werden, verspricht der Hersteller. Für einen sicheren Betrieb werden die Batterien über die Batterieentladeanzeige stetig überwacht. Zum Schutz der Batterie wird beim Laden die Hubunterbrechung aktiviert. Da die Lithium-Ionen-Batterien jederzeit auch nur für kurze Zeit zwischengeladen werden können, ist ein durchgängiger Einsatz in Anwendungsbereichen möglich, wo Bleibatterien regelmäßig gewechselt werden müssten. as

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