Transfersystem LTE mit zwei Motoren
Montech treibt flexibel an
Der Schweizer Fördertechnikspezialist Montech bietet neu zwei verschiedene Motoren für sein Längstransfersystem LTE an.
Das LTE gibt es neu mit einem bürstenlosen DC-Motor für variable, stufenlos einstellbare Bandgeschwindigkeiten von 0,5 bis 19 Meter pro Minute. Dieser Motor hat einen externen Regler, sodass eine manuelle oder digitale Ansteuerung per I/Os möglich ist. Für konstante Bandgeschwindigkeit empfiehlt Montech den Drei-Phasen-Drehstrommotor. „Mit dem neuen, zusätzlichen Motor im Sortiment des Transfersystems LTE haben unsere Kunden mehr Flexibilität“, so Gianluca Aloisi, Director Sales bei Montech.
Transfersystem für Logistik und Montage
Das Montech-Längstransfersystem wird überwiegend in der Logistik sowie Montageautomation eingesetzt. Es besteht aus Förderbändern, die die Werkstücke direkt transportieren. Das LTE ist in vier verschiedene Breiten von 105 bis 250 Millimeter verfügbar. Der Transport der Werkstücke kann alternativ mit standardisierten Werkstückträgern aus hochfestem Kunststoff (PET) erfolgen.
Das LTE ist modular aus wenigen Komponenten wie beispielsweise Kurve, Bypass, Weiche, Indexier- und Positioniervorrichtung aufgebaut. So können Anwender ihren Automatisierungsprozess schrittweise umsetzen und nachträgliche Anpassungen mit minimalem Aufwand realisieren.
Die fixe 90-Grad-Kurve, bei der Staubetrieb möglich ist, wird einfach auf das Förderbandprofil aufgeschraubt. Die bewegliche 90-Grad-Kurve, die zum Ein- und Ausschleusen der Werkstücke auf ein anderes Förderband dient, kann – wie auch die fixe Kurve – nachträglich in ein bestehendes System integriert werden. Der zweiteilige Bypass dient zum Aus- und Einschleusen eines Werkstückträgers in einen parallelen Arbeitsstrang. Im Bypass können sowohl ein Handarbeitsplatz (Vereinzelungsstopper) als auch eine Automatikstation (Indexiervorrichtung) aufgebaut werden. pb









