Stuttgart baut – auch an der Messe
Motek mit komplett neuem Hallenlayout
Mit der Entscheidung, die Landesmesse Stuttgart, das Gelände um die Halle 10 zu erweitern, ist auch eine Neu-Strukturierung des Hallen-Layouts verbunden. Dabei ist es dem Veranstalter der Motek, P. E. Schall, gelungen, die Ausstellungsflächen für die Motek, die Welt-Leitmesse für Produktions- und Montage-Automatisierung und die Bondexpo, die Internationale Fachmesse für Klebtechnologie deutlich zu erweitern, nämlich von ehemals maximal 62.900 auf nunmehr 73.500 Quadratmeter.
Damit bekommt die seit Jahren wachsende Motek zum einen die dringend benötigten Ausweitungs-Möglichkeiten. Zum anderen freut man sich bei Schall über die Chance, die sich per Eigenbelegung der Großhalle 1 (L-Bank-Forum) durch die Landesmesse Stuttgart GmbH ergibt, nämlich die erforderliche Neustrukturierung der Besucherstromlenkung verwirklichen zu können, wovon am Ende alle Aussteller und natürlich auch die Fachbesucher profitieren sollen. Da sich die zwar rund 20.000 Quadratmeter große Halle 1 immer wieder als „morgendlicher Absorber“ der eintreffenden Fachbesucher aus Nah und Fern erweist, weshalb sich besagte Besucher erst zeitverzögert in den folgenden Hallen 3, 5, 7 und 9 einfinden, „mokierte sich so mancher Aussteller zurecht über den verzögerten Zustrom an Fachbesuchern“, so Schall wörtlich.
Im Zuge des Neubaus der Halle 10 ergibt sich somit nicht nur eine Flächenerweiterung um knapp 15.000 Quadratmeter sondern über die gleichzeitige Neugestaltung des Eingangs West und die Optimierung des Zugangs zur Halle 9 auch eine neue Aufteilung des Hallen-Layouts der Motek. Ab dem Jahr 2015, und zunächst bis einschließlich 2017, findet die Motek sozusagen gleichberechtigt in den beiden Hallenstränge 3, 5, 7 und 9 sowie 4, 6, 8 und später 10 (voraussichtlich ab 2018) statt. Damit ist nicht nur die aktuell drängende Ausweitung möglich, sondern es stehen weitere Expansionsflächen (plus circa 15.000 Quadratmeter) zur Verfügung. Und: Die Motek mit der Bondexpo ist nun von gleich drei Eingangsbereichen her zu betreten. Für den Veranstalter als auch für die Aussteller ist so eine hohe Planungssicherheit gegeben. Zumal auch die zahlreichen Wünsche nach vergrößerten Ausstellungsflächen erfüllt werden können und sich die morgendlichen Besucherströme entzerren. bw










