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Artikel und Hintergründe zum Thema

Fördertechnik

Als effizienten Brückenschlag

Zwischen der externen Logistik und den Bereichen Fertigung oder Montage sieht der hebe- und Transporttechnik-Hersteller Jung sein JDC Multiregal. Die Regale werden im Logistikzentrum mit KLT- Behälter bestückt und dann auf Lkw verladen. Von dort geht es dann zum Verbraucherort, wo die Bereitstellung just in time erfolgt.

Auf dem Weg dorthin wird das Multiregal ganz unterschiedlich behandelt. Mal fährt das JDC Multiregal voraus auf den Gabeln eines Staplers, mal hinterher im Schleppbetrieb eines Routenzuges oder im Laderaum eines Lkw. Selbst mit einem gewöhnlichen Gabelhubwagen ist es manövrierbar. Bei geringem Lagerplatz lässt sich das Multiregal sogar übereinander stapeln. Um es im Schleppbetrieb mit dem Routenzug innerhalb der „staplerfreien Fabrik“ zu transportieren, wird das Multiregal mit Hilfe eines Staplers auf das passende Fahrgestell abgesetzt. Ein Zug setzt sich meist aus bis zu vier hintereinander fahrenden Multiregalen zusammen. Mit einem Wendekreis kleiner als drei Meter schlängelt sich der KLT-Zug durch enge (Sack-) Gassen und um scharfe Kurven. Dank der Vierrad-Achsschenkellenkung gerät das Multiregal auch in Kurven nicht so leicht ins Wanken. Die vier vertikalen Eckrohre bilden das Gerüst des Regals. Sie sind mit einem engen Lochbild ausgestattet, so dass Anzahl und Abstand der Fachböden flexibel variiert werden können.

Die Ladungssicherung gegen Verrutschen und Kippen der KLT erfolgt in Fahrtrichtung durch ebenfalls höhenverstellbare Sicherungsstreben. Seitlich kommen wahlweise klappbare Umrandungen oder Ergonomieladekanten zum Einsatz, die beim Entladen am Boden der KLT Behälter nicht einhaken. Die Flexibilität des JDC Multiregals ist sicherlich ein großer Vorteil; entscheidend für den meist harten Speditionsalltag ist jedoch das äußerst robuste und wartungsarme System, auf das der Hersteller eigenem Bekunden nach besonderen Wert legt. ms

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