Fördertechnik
Von Monogamie
spricht man, wenn man nur einen braucht. Unternehmen, die ihr Fördergut in mehrere Richtungen transportieren müssen, können sich nun freuen: Wo für jede weitere Richtung ein weiterer Linearschwingförderer notwendig war, hat das Konstruktionsbüro nun einen entwickelt, der mehrere Richtungen kann. Durch das System Solf ist es möglich, auf einer Förderschiene in mehr als eine Richtung zu transportieren. Als einfaches Beispiel sei hier der Transport von Rohteilen an eine Bearbeitungsmaschine vorzustellen, die von einem Handling entnommen werden und nach der Bearbeitung auf die gleiche Förderschiene wieder abgesetzt wird. Auf dieser Fertigteilspur werden die Teile nun zurück transportiert. Der Vorteil ist somit klar ersichtlich. Es werden für zwei Transportrichtungen nur ein Linearschwingförderer benötigt, nur ein Regelgerät, nur einmal verdrahten, weniger Platzbedarf und - wie in einer Ehe - weniger Kosten. ee




