Fördertechnik
Keramik in der Schweißtechnik
Wo geschweißt wird, geht es üblicherweise eher robust zu. Dementsprechend müssen die eingesetzten Hilfsmittel konstruiert sein. Bewährt haben sich in den letzten Jahren spezielle Keramiken, aus denen Maschinenelemente und Normalien gefertigt werden. Auf der Basis von Hochleistungs-Keramikwerkstoffen entstehen unter anderem Zentrier- und Positionierstifte, Schweißdüsenprotektoren und Passstifte, die sich durch lange Standzeiten auszeichnen.
Durch den Einsatz dieser Komponenten können blechbearbeitende Unternehmen, beispielsweise in der Automobilindustrie, erhebliche Summen sparen: Die Standzeiten eines Keramik-Zentrierstiftes erreicht nach Herstellerangaben mitunter die zwanzigfache Standzeit eines konventionellen Stahlstifts. Wie sich die Preise verhalten, war meinen Unterlagen nicht zu entnehmen, aber sie liegen ganz sicher nicht beim zwanzigfachen. Zu berücksichtigen ist beim Einsatz der keramischen Alternative zudem, dass deutlich weniger Stiftwechsel anfallen. Auch hier werden nochmals Kosten eingespart.
Schweißaufgaben und Geometrien des Schweißgutes sind vielfältig. Fast ebenso breit ist das Variantenspektrum von Keramikkomponenten im Umfeld der Schweißerei. Die gründliche Information lohnt sich sicher, hier sind ohne weitere Investitionen die Kosten zu senken.dr









