HIMA im Ländle gewürdigt
Einer von hundert
Das Land Baden-Württemberg hat eine Innovationsleistung des Safety-Spezialisten HIMA aus dem badischen Brühl gewürdigt.
HIMA hat für ein Forschungsprojekt am Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die sichere Steuerungstechnik eines fahrerlosen Transportsystems entwickelt. Ausgezeichnet wurde das gesamte Konsortium des Forschungsprojektes Karis Pro.
Das steht für „Kleinskaliges Autonomes Redundantes Intralogistik System für die Produktion“ und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Es wurde über die Arbeitsgemeinschaft Technologie im Intralogistik-Netzwerk Baden-Württemberg initiiert. HIMA liefert für dieses Projekt ein Sicherheitskonzept. Denn Sicherheit ist in der Industrie 4.0 eines der zentralen Themen – wenn mobile autonome Transportsysteme sich frei durch Fabriken bewegen und damit auch in der Nähe von Menschen operieren. HIMAs Safety-System-on-Chip HICore 1 überwacht bei Karis nicht nur die Geschwindigkeit der jeweiligen Transporteinheit. Als sichere Steuerung in jedem der vier Antriebsmotoren sorgt es darüber hinaus dafür, dass Sicherheitsfunktionen wie STO (Safe Torque Off, sicher abgeschaltetes Drehmoment), SLS (Safely-Limited Speed, sicher begrenzte Geschwindigkeit) oder SBC (Safe Brake Control, sichere Bremsansteuerung) zuverlässig umgesetzt werden.
Das Grundprinzip ist der Einsatz redundanter, baugleicher Einzelelemente, welche selbstständig navigieren und Ladungsträger transportieren. Darüber hinaus soll das System die Notwendigkeit der Anpassung aufgrund von Änderungen im Produktionssystem erkennen, Alternativen simulieren und sich selbst umbauen. Karis vereint so die Vorteile von Wandlungsfähigkeit bei gleichzeitiger Kosteneffizienz.
Die Leistungen des Projekt-Konsortiums wurden nun vom Land Baden-Württemberg im Rahmen der Initiative „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ gewürdigt. Mit dem Wettbewerb sucht die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. Die Expertenjury bewertet neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0. bw










