MES/MOM-Anbieter baut KI- und Software-Entwicklung aus

Melanie Steinbeck,

Dr. Daniel Metz übernimmt Produktentwicklung bei iTAC

Die industrielle Fertigung produziert heute enorme Datenmengen. Gleichzeitig steckt in den Unternehmen ein großer Schatz an Erfahrungswissen. Beides zusammenzuführen und daraus bessere Entscheidungen auf dem Shopfloor abzuleiten, gehört zu den zentralen Herausforderungen moderner Produktionsumgebungen. Der Softwareanbieter iTAC Software AG aus Montabaur will genau hier ansetzen und verstärkt dafür seine Entwicklungsabteilung.

Dr. Daniel Metz © iTAC

Dr. Daniel Metz hat die Position des Manager Product Development übernommen. In dieser Funktion verantwortet er die Weiterentwicklung der Core Development Teams und soll die technologische Ausrichtung der Softwareentwicklung mitgestalten. Ein besonderer Fokus liegt auf KI-gestützten Lösungen für die datengetriebene Produktion.

Das Unternehmen entwickelt Software, die Produktionsdaten, Prozesswissen und Künstliche Intelligenz zu einer gemeinsamen Entscheidungsgrundlage verbindet. Ziel ist es, Fertigungsunternehmen dabei zu unterstützen, Prozesse in Echtzeit zu analysieren, vorhandenes Produktionswissen nutzbar zu machen und datenbasierte Entscheidungen direkt in der Fertigung zu treffen. Dabei setzt iTAC auf Lösungen, die ohne die Abhängigkeit von externen Cloud-Infrastrukturen auskommen.

Mit seinem Portfolio aus MES/MOM-Lösungen, integriertem APS, KI-gestützten Analysewerkzeugen und Edge-Technologien positioniert sich das Unternehmen als Anbieter für die vernetzte Fabrik.

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Für Metz stehen nun sowohl organisatorische als auch technologische Aufgaben auf der Agenda. Er soll Entwicklungsprojekte nach agilen Methoden planen, koordinieren und umsetzen sowie die Entwicklungsprozesse kontinuierlich weiterentwickeln. Als Release Train Engineer verantwortet er darüber hinaus die Steuerung und Synchronisation teamübergreifender Entwicklungsaktivitäten einschließlich Abhängigkeitsmanagement und Reporting. Hinzu kommen Themen wie Wissensaustausch, Innovationsförderung und die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung, Produktmanagement, Support und Test.

Im Mittelpunkt der Entwicklungsarbeit stehen Softwarelösungen zur Digitalisierung und Optimierung von Produktionsprozessen. Dazu zählen KI-gestützte Anwendungen zur Analyse von Produktionsdaten ebenso wie der Einsatz moderner Cloud-, Edge- und KI-Technologien. Ziel ist es, Qualität, Transparenz und Effizienz in der Fertigung weiter zu steigern.

„Produktionsunternehmen verfügen heute über enorme Mengen an Daten und zugleich über wertvolles Erfahrungswissen. Entscheidend ist, beides zusammenzuführen und es zentral verfügbar sowie in Echtzeit nutzbar zu machen“, sagt Dr. Daniel Metz. „iTAC verbindet dafür Produktionsdaten und Prozesswissen zu einem gemeinsamen Informationskontext direkt in der Fertigung und unterstützt Mitarbeitende mithilfe von KI-Technologien bei der Analyse und Entscheidungsfindung. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Teams Lösungen weiterzuentwickeln, mit denen Unternehmen ihre Produktionsprozesse transparenter, effizienter und intelligenter steuern können.“

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