Einschienenfahrzeug auf der Automatica
Viermal schneller
Innerbetriebliche Transportsysteme im Segment bis 200 Kilogramm erfordern meist erheblichen Platzbedarf, um Lasten sicher zu transportieren. Das Montrac bis 200 Kilogramm Nutzlast von Schmid setzt dem ein Ende: Das Industrial Shuttle 200 vernetzt Produktions-, Montage- und Logistikprozesse mit Monoschienen, auf denen selbstfahrende Shuttles Waren von einer Station zur nächsten bringen.
Wartezeiten aufgrund von Lade- oder Ausfallzeiten wie bei frei fahrenden FTS (Fahrerlosen Transportsystemen) entfallen. Die Premiere findet auf der Automatica (Halle A5, Stand 320) statt.
Das Monoschienensystem Montrac sei durch sehr enge Kurvenradien und Weichen platzsparend und effizient, argumentiert Schmid. Zusätzlich zur kompakten Bauweise kommt das System ohne Einhausung aus. Durch seine modulare Bauweise ist es unendlich erweiterbar und dazu flexibel, da das System an geänderte Prozessabläufe angepasst werden kann. Der Platzbedarf liegt bei einem Bruchteil gegenüber anderen Förderbandsystemen. Die Shuttles (Förderfahrzeuge) sind konzipiert für kundenspezifische Warenträger, auf denen auch eine eigene Stromversorgung zur Verfügung steht, sodass dort die unterschiedlichsten Applikationen wie Drehstationen, Prüfsysteme oder Förderbänder installiert werden können.
Die Anwendungspalette reicht von der Verknüpfung einzelner Anlagen bis hin zur kompletten Fabrikautomation. In Verbindung mit dem Material Flow Controller werden die Transportbewegungen permanent überwacht. Die Shuttles kommunizieren über Infrarotsignale miteinander und passen ihr Routing über die integrierte Smart Technology bedarfsgerecht an. Über Standard-Schnittstellen kann Montrac dabei zusätzlich mit weiteren Leitsystemen oder Drittkomponenten selbständig interagieren. Das Industrial Shuttle 200 ist mit seiner Geschwindigkeit von 20 Metern/Minute bis zu viermal so schnell wie bisher am Markt verfügbare Transportsysteme. bw









