Dematic verdoppelt Sortierkapazitäten

No Limit sprengt bestehende Grenzen

Effiziente Automatisierung für Mode- und Sportprodukte: Dematic hat das bestehende Lagersystem im polnischen Logistikzentrum des Dienstleisters No Limit erweitert.

Sortierkapazitäten glatt verdoppelt: No Limit. (Foto: Dematic)

Herzstück ist eine Sortieranlage vom Typ PTU (Push Tray Unit). Am Sorter wurden nicht nur technische Erweiterungen, sondern auch tiefgreifende Softwareänderungen vorgenommen, was die Gesamtleistung deutlich verbessert. Somit hat No Limit seine Auftragskapazität verdoppelt und die Sortier-Effektivität gesteigert. Außerdem können nun Aufträge für mehrere Kunden gleichzeitig abgefertigt werden.

„Durch die Einführung des Sorters können wir nun flexibler auf unerwartete Stoßzeiten reagieren und so die Erwartungen der Kunden an eine effiziente Abfertigung erfüllen“, sagt Mariusz Rączka, Product Manager Logistik bei No Limit. Der Ausbau der Dematic-Sortieranlage vom Typ PTU markiert den zweiten Teil einer 2013 begonnenen Investitionsphase in das polnische Logistikzentrum von No Limit. Sein Lager in Pruszków nutzt der Logistikdienstleister vor allem für Produkte aus dem Retail-Bereich, sodass die Anlage auf die Behandlung von klein gestückelten Aufträgen ausgerichtet ist.

Die Anlage wurde individuell an die Anforderungen von No Limit angepasst und sortiert hauptsächlich Kleidung und Schuhe, aber auch andere Waren mit einem maximalen Stückgewicht von 7,5 Kilogramm. Dematic entwarf die zweistufige Konstruktion der Auswürfe beispielsweise so, dass der verfügbare Raum optimal genutzt wird. Innerhalb von nur einer Woche schloss Dematic die Installationsarbeiten ab. In diesem Zeitraum wurden Aufträge im manuellen Betrieb bearbeitet. „Der Umbau verlief reibungslos. Wir mussten die lagerinternen Arbeitsabläufe nicht verändern und konnten mit kleineren Anpassungen unsere Arbeit fortsetzen“, sagt Rączka.

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Neben den technischen Anpassungen wurde auch die Software des Sorters grundlegend überarbeitet, um das volle Anlagenpotenzial zu nutzen. Jetzt ist der Logistikdienstleister in der Lage, unterschiedliche Aufträge miteinander zu verbinden und gleichzeitig zu bearbeiten. „Wir können nun einzelne Aufträge unterbrechen, um dringende Aufgaben vorzuziehen. Das bietet uns die Möglichkeit, deutlich flexibler auf Kundenanfragen reagieren zu können“, erklärt Rączka. No Limit setzt den Sorter auch für das Retourenmanagement ein. „Aufgrund unserer zahlreichen Kunden aus der Modebranche spielte dieses Thema eine wichtige Rolle bei der Investition in den Sorter“, betont Rączka.

Insgesamt führten die Erweiterungen des Lagers zu einer Verdopplung der Auftragskapazität auf 278 zeitgleich abgewickelte Aufträge. Auch die Sortier-Effektivität ist deutlich gestiegen: Heute kann No Limit 8.000 SKUs pro Stunde abfertigen, das sind 3.000 mehr als zuvor. Weitere Automatisierungslösungen sind bereits geplant: So sollen beispielsweise Linien zur Abnahme gepackter Kartons vom Sorter sowie Beklebe- und Etikettiermaschinen installiert werden. bw

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