Full-Service-Leasing
Dienstleistungen rund um den Firmenwagen
In punkto Preis-Leistungsverhältnis kann Automobil-Hersteller Skoda längst überzeugen. Weil die tschechische Traditionsmarke aber auch beim Thema Anschluss-Dienstleistungen clevere Ideen entwickelt, hat sie inzwischen bei vielen Fuhrpark- und Flottenmanagern einen guten Namen. SCOPE-Redakteur Michael Stöcker gibt einen ersten Einblick in die gewerblichen Service-Produkte des Unternehmens.
Praktische Autos mit verlässlicher Technik und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis – mit dieser Kombination erntet Skoda seit geraumer Zeit neidische Blicke von manch anderen Automobil-Herstellern. Während sich die Marketingabteilungen anderenorts die Köpfe über eine solch positive Außenwahrnehmung zerbrechen, verbindet man die Tschechen – spätestens seit der Zugehörigkeit zum Volkswagen Konzern – rasch mit dem Werturteil „Viel Auto fürs Geld“. Gewerbliche Abnehmer im Mittelstand wissen das inzwischen zu schätzen. Auch das vielseitige Modellangebot vom City-Car für Kurierdienste über Limousinen für den Außendienst bis hin zum robusten SUV für unwegsames Baustellengelände kommt hier offenbar recht gut an.
Soweit, sogut. Wer aber seine Firmenwagen-Flotte kosteneffizient und „simply clever“ (so das Motto der Skoda-Werbung) gestalten möchte, muss neben der passenden Fahrzeugauswahl vor allem die Punkte Beschaffung und Verwaltung im Blick haben. Dabei gilt grundsätzlich: Schon bei einer geringen Anzahl von Fahrzeugen kann der betriebliche Fuhrpark einen erheblichen Kostenblock darstellen – und viel Manpower für administrative Zwecke binden. Hier setzt das Angebot von Skoda Leasing an, das den Kunden von der Anschaffung bis zu ergänzenden Dienstleistungen unterstützt.
Skoda Leasing ist eine Zweigniederlassung von Volkswagen Leasing. Deren Geschäftsführer Gerhard Künne sagt: „Leasing ist heute die bevorzugte Finanzierungsform für gewerbliche Fuhrparks. Ganz gleich, ob wir von kleinen Unternehmen oder großen Konzernen sprechen.“ Die Vorteile gegenüber dem klassischen Barkauf sind bekannt. Leasing bindet kein Kapital, das besser in wichtige Kernkompetenzen wie etwa neue Maschinen investiert werden kann. Und sofern die Geschäftsfahrzeuge rein gewerblich genutzt werden, lassen sich die monatlichen Zahlungen als Betriebsausgaben steuerlich geltend machen. Hinzu kommt: „Firmenfahrzeuge werden für gewöhnlich auf zwei bis vier Jahre geleast. Damit haben Unternehmen regelmäßig die Möglichkeit, auf die aktuellsten Modelle und Technologien umzustellen“, erklärt Gerhard Künne.
Kalkulatorische Sicherheit
Vor dem Hintergrund des gestiegenen Kostendrucks hat sich in den letzten Jahren eine besondere Form des Leasings etabliert: Das sogenannte Full-Service-Leasing. Hierbei sichert sich das Unternehmen zusätzlich zum Fahrzeug weitere Serviceleistungen, die den reibungslosen Betrieb sicherstellen. Sie entlasten einerseits den Fuhrparkmanager von zeitraubenden Organisationsaufgaben und bringen andererseits Pluspunkte in Sachen kalkulatorischer Sicherheit. Ein gutes Beispiel dafür ist die Dienstleistung „Wartung & Verschleiß“. Dabei übernimmt Skoda Leasing sämtliche Kosten – unter anderem für Inspektionen, Instandsetzungsarbeiten infolge von Verschleiß sowie HU-Gebühren – zu einem pauschalen Festbetrag über die gesamte Laufzeit des Leasingvertrags. Die Bandbreite an weiteren Lösungen erstreckt sich auf Dienstleistungen wie die Abwicklung der leidigen Rundfunkgebühren oder die elektronische Führerscheinkontrolle. Letztere hat rechtlich große Relevanz. Denn als Fahrzeughalter muss das Unternehmen regelmäßig die Original-Führerscheine seiner Dienstwagenfahrer kontrollieren. Ein Aufwand, der mit dem Full-Service-Leasing auf ein Minimum reduziert wird.
Auf Wunsch kümmern sich die Flottenmanagement-Experten von Skoda auch um weitere Aufgaben. Das passende „Schuhwerk“ stellen Reifenservice-Bausteine wie das Angebot Reifen Clever bereit. Und europaweit bequem bargeldlos tanken können die Dienstwagenfahrer mit der Europa Tank & Service Karte.
Welche Bausteine der Kunde nutzt, richtet sich nach dem Einsatzprofil der Firmenfahrzeuge. Eines haben alle Services gemeinsam: Sie erleichtern die Erstellung einer Gesamtkostenbilanz für Dienstwagen. Diese im Fachjargon Total Cost of Ownership (TCO) genannte Analyse fasst alle Aufwendungen zusammen, die ein Fahrzeug im Unternehmen verursacht. Diese Sicht- und Arbeitsweise fördert letzthin eine schlanke und transparente Fuhrparkverwaltung.
In die gleiche Richtung zielt auch der Vorstoß der Skoda Leasing zum Thema Flottenversicherung: Die üblicherweise eingesetzte Kaskoversicherung arbeitet in der Regel mit Stückprämien. Sie hängen besonders von der Schadenquote der Unternehmensflotte ab. Auf der Basis der aktuellen Schadenverläufe passen aber die Versicherer die jeweiligen Beiträge pro Jahr oftmals an. Das Dilemma daran: Eine Planbarkeit unter TCO-Gesichtspunkten ist so kaum möglich. „Genau hier setzt unser neues Produkt Kasko Schutz an, das wir den Kunden über die Skoda Leasing anbieten“, sagt Geschäftsführer Künne. Die zu entrichtende Dienstleistungsrate bleibt während der gesamten Laufzeit des Fahrzeug-Leasingvertrags konstant. „Unabhängig von den Schadenfällen“, betont Künne und ergänzt: „Da es sich beim Kasko Schutz um keine Versicherung handelt, sondern um eine Dienstleistung, entfällt auch die Versicherungssteuer. An deren Stelle tritt die absetzbare Umsatzsteuer.“ Darüber hinaus ist die Berechnung des Kasko Schutz-Beitrags lediglich von Fahrzeugtyp und Laufleistung abhängig. Alles in allem also eine echte Alternative zur klassischen Kaskoversicherung. Klingt wieder nach einer cleveren Lösung, die neidische Blicke wecken könnte. ms








