Dienstleistungen

Zweimal jährlich

befragt die EOS Holding in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf deutsche Unternehmen nach ihren Finanzierungsinstrumenten. Die Ergebnisse sind mitunter ernüchternd.

Ergebnis 1: Zahlungsausfälle bedrohen die Liquidität. 55 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland sahen sich durch Zahlungsausfälle schon einmal in ihrer Liquidität gefährdet. Bei den betroffenen Unternehmen handelt es sich vor allem um Betriebe, die häufig kurzfristige Bankdarlehen und Lieferantenkredite in Anspruch nehmen. „Unternehmer müssen Zahlungsausfälle und -verzögerungen fest bei ihren Liquiditäts- und Finanzplanungen berücksichtigen“, rät daher Hans-Werner Scherer, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Holding. Ergebnis 2: Nur wenige Firmen nutzen moderne Finanzierungsformen. Weniger als zehn Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland nutzen moderne Finanzierungsinstrumente wie Factoring, Forderungsverkauf oder Asset Backed Securities. Stattdessen setzen sie vor allem auf klassische Bankdarlehen. „Grund für derartige, konservative Finanzierungsstrategien ist meist weniger eine Abneigung gegenüber modernen Finanzierungsformen, sondern Informationsdefizite“, sagt Christoph J. Börner, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Düsseldorf. Solche Defizite zu beseitigen, würde sich häufig rechnen. Denn Unternehmen, die eine Kombination aus klassischen und innovativen Finanzierungsinstrumenten einsetzen, erzielen eine deutlich bessere Umsatzentwicklung als Mitbewerber, die allein auf klassische Finanzierungsinstrumente setzen. Das wiederum zeigt eine Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young. Mit rund 3.000 Mitarbeitern in 18 Ländern ist die EOS Gruppe eines der führenden europäischen Unternehmen für Financial Services. Die 30 operativen Gesellschaften der Gruppe sind in den Business Units Forderungs-, Informations- und Liquiditätsmanagement aktiv und betreuen rund 20.000 Kunden weltweit – von Banken und Versicherungen über das produzierende Gewerbe und den Versandhandel bis hin zu Energieversorgungs-, Telekommunikations- und IT-Unternehmen. Die langfristig angelegte Studie wird von der KG EOS Holding GmbH & Co gemeinsam mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf durchgeführt. ms

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

80 Prozent B2B-Umsatz

Conrad wächst weiter

Conrad Electronic erwirtschaftet mittlerweile 80% seines Umsatzes mit Geschäftskunden und hat sich erfolgreich vom klassischen Technikhändler zur B2B-Beschaffungsplattform entwickelt. Das Unternehmen will Europas führende Beschaffungsplattform für...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren