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Artikel und Hintergründe zum Thema

Dienstleistungen

Entdecken Sie den Unterschied

Keinerlei Scheu vor kritischen Vergleichen haben die Spezialisten von Infraserv, sie fordern in ihren Haus-Broschüren sogar aktiv dazu auf. Und genau das ist der entscheidende Punkt: Wie findet man den wirklich richtigen Facility Manager für sein Unternehmen? Dazu hier einige Denkansätze:

Das Programm

Facility Management ist das, was die einzelnen Dienstleister darunter verstehen: Entweder nur die Hausverwaltung oder alle Dienstleistungen rund um eine Immobilie – manchmal über den ganzen Lebenszyklus, von der Auswahl des Standorts bis hin zum Abriss, und in seltenen Fällen sogar mit Übernahme von Zusatzleistungen, die mit der Immobilie nur indirekt zu tun haben. Im Grunde geben Sie als Auftraggeber vor, worum Sie sich nicht mehr selbst kümmern möchten.

Hier das Angebot von Infraserv, einem der recht großen Häuser: Es soll zeigen, wie hoch Sie die Messlatte legen können, welchen Service Sie von einem Facility Manager als Dienstleistung einkaufen können.

Planen: Alle größeren Pläne beginnen mit der Standortwahl. Hierzu erhalten Sie Beratung und Standort-Analysen. Es folgen Studien zur Grundstücks- und Gebäudeentwicklung. Geht es dann konkret zur Sache, so bietet dieser Facility Manager Beratung in Bau-Fachfragen, Hilfe bei Gebäudegestaltung und Vermessungsarbeiten, Planung der technischen Gebäudeausrüstung. Und so weit das möglich ist, übernimmt der Dienstleister den Papierkram: Verträge, Behördengänge, Gutachten, Nachweise, Anträge...

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Bauen: Das Errichten von Gebäuden übernimmt der Dienstleister komplett nach Ihren Wünschen und Plänen. Erdarbeiten, Rohbau, Innenausbau, Gebäudeausrüstung und Außenanlagen unterliegen seiner Organisation, Überwachung und Kontrolle. Sie haben nur einen Ansprechpartner für die vielen beteiligten Unternehmen und die damit verbundenen technischen, kostenrelevanten und terminlichen Problemzonen.

Technisches Gebäudemanagement: Der Rohbau ist aber nur der erste Schritt. Viel komplizierter ist es, das Gebäude fit für die Zukunft zu machen: Gebäudeleittechnik, Gebäudeautomation, Sanitär, Heizung, Lüftung, Klimatechnik und natürlich das Energiemanagement sind wesentliche Einrichtungen, um die Sie sich nicht selbst kümmern müssen. Weiter geht's mit Aufzügen und Beleuchtungstechnik. Auch Rechenzentren und Netzwerktechnik, sogar die gesamte Sicherheitstechnik des Gebäudes können Sie einem kompetenten Facility Manager übertragen.

Infrastruktureller Support: Wenn das Gebäude steht und Sie mit der Produktion beginnen möchten, dann tauchen die nächsten organisatorischen Probleme auf: Pförtnerdienst, Sicherheitsdienst, Telefondienst, Hausmeisterdienst, Parkplatzservice, Außenanlagen-Pflege, Winterdienst – wollen Sie sich wirklich selbst darum kümmern? Und wenn Sie schon ,,abgeben", dann auch gleich die regelmäßigen Reinigungsleistungen, die Müll-, Abfall- und Reststoff-Entsorgung, die Hauspostorganisation, den Botendienst und vielleicht sogar das Catering.

Kaufmännischer Service: Natürlich hat jedes erfolgreiche Unternehmen gute Kaufleute. Doch sind diese auch rund um das Gebäude fit? Verträge, Flächenbewirtschaftung, Beschaffung, Projektmanagement, Budgetierung und Controlling sollte man im Zweifelsfall den Spezialisten überlassen.

IT-Support: Wer sich keine eigene IT- oder EDV-Abteilung leisten möchte, der beauftragt den Facility Manager mit seinen Wünschen zu Datennetzen, Sprachnetzen, Verkabelungen und Endgeräten. Anwendungsberatung und Hotlinedienst gibt's oben drauf.

Renovierung und Umnutzung: Trotz sorgfältiger Planung bleibt nicht alles beim Alten: ,,Nichts ist so beständig wie der Wandel!" Renovierung, Umbau, Modernisierung, das sind Dinge die schnell auf ein Unternehmen zu kommen und wieder viele Fragen und Probleme aufwerfen. Umweltschutzauflagen machen Entsorgungsfragen zum Problem, Überwachung, Kontrolle und deren Nachweis können recht aufwändig werden. Solche Probleme – bis hin zum Abriss nach Nutzungsende – können Sie gern den Spezialisten anvertrauen.

Rahmenbedingungen

Branchennähe: Wenn das Facility Management zur intensiven Betreuung werden soll, so brauchen Sie einen Partner, der von Ihrer Branche etwas versteht. Vielleicht sogar ein Unternehmen, das auf seiner Referenzliste schon einige der Ihnen gut bekannten Namen aufführt. In diesem Zusammenhang sagt zum Beispiel Infraserv klipp und klar, dass deren größte Kompetenz in den Bereichen Chemie, Life Sciences und Biotechnologie vorliegt. Das schafft Vertrauen! Denn der Facility Manager, der behauptet, er arbeite branchenunabhängig immer mit größter Kompetenz, der ist eher mit Vorsicht zu genießen.

Räumliche Nähe: Auch wenn die modernen Kommunikationsmittel aus Entfernungen kein Problem mehr machen, so ist doch die räumliche Nähe immer von Vorteil. Etwas vor Ort direkt zeigen zu können, im persönlichen Gespräch über Probleme beraten zu können, Irritationen und Missverständnisse gleich ausräumen zu können – das ist einfach nicht durch Technologie zu ersetzen. Also brauchen Sie einen großen Partner, der auch bei Ihnen um die Ecke mit einer Zweigstelle ansässig ist, oder auch ein kleineres Unternehmen, das sein Stammhaus in der Region hat.

Die Ziele

Zwei Kerngedanken stecken hinter der Vergabe solcher Aufträge an Facility Manager: Die Konzentration aufs Kerngeschäft und das Streben nach Kostensenkung.

Wer sich auf sein jeweiliges Kerngeschäft konzentriert, der tut genau das, was er am besten beherrscht. Gleiches gilt auch für den Dienstleister in Sachen Facility Management: Sein Kerngeschäft ist das, was Sie nur von den für Sie wirklich wichtigen Dingen abhält. Insofern ergänzen sich die Interessen beider Seiten – mit dem Ziel, unter dem Strich ein gutes Geschäft zu machen.

Für Auftraggeber und Dienstleister muss es finanzielle Vorteile geben. Ein Thema, bei dem einige Facility Manager gern bei schwammigen Aussagen bleiben. Lassen Sie sich Ihre Vorteile ganz konkret vorrechnen! Und überprüfen Sie jährlich, ob Sie tatsächlich noch günstig abschneiden.Dieter Capelle

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