Betriebsstoffe
Krebserzeugende Gefahrstoffe
in produktionsbedingten Stäuben gilt es direkt am Entstehungsort unschädlich zu machen. Möglichst bevor sich das Zeug in der ganzen Halle verteilt. Das geschieht meist mit leistungsstarken Industriesaugern wie dem abgebildeten aus dem Hause Ringler. Die mobile Einheit ist laut Hersteller konzipiert zum Aufsaugen von brennbaren Stäuben der Staubexplosionsklassen St1 und St2 in Zone 11 (22) sowie krebserzeugenden Gefahrstoffen wie beispielsweise Graphit-, Hartmetall-, Stahl- oder Kunststoffstaub.
Das System ist eine Art „Kombilösung“, denn es lässt sich sowohl als Staubsauger zur nachträglichen Reinigung des Arbeitsplatzes als auch als Absaugaggregat direkt an der Bearbeitungsmaschine nutzen. Es setzt sich aus den Komponenten Haube, Filtermantel, rollbarer 50-Liter-Sammelbehälter und geschweißter Rahmen zusammen. Alle Bauteile bestehen aus Stahl oder Edelstahl; als Filterelemente kommen Filter der Staubklassen L, M und H zum Einsatz. Die Buchstaben stehen für den jeweiligen Durchlassgrad des Filtermaterials (< 1 bis < 0,05 Prozent).
Serienmäßig hat der Sauger drei Filterstufen. Die erste Stufe ist ein zyklonähnlicher Vorabscheider und wirkt über Fliehkraft; die zweite Stufe ist ein Taschenfilter; und die dritte Stufe ist ein zusätzlicher Absolutfilter, der bei Bearf nachgeschaltet wird. Das ist alles bewährte Technik. Die Filterreinigung erfolgt manuell oder automatisch.
Über das Baukastensystem des Herstellers wird der Sauger für die jeweilige Aufgabe optimiert. Und: In modifizierter Form lässt er sich auch als Ölnebelabscheider verwenden.ms








