Prozessleitsysteme von Mitsubishi Electric
Virtuelle Kraftwerke intelligent koordinieren
Im Rahmen der diesjährigen Fachpressetage bei Mitsubishi Electric ging Dag Hoeft, Process Industry Technical Sales Consultant, auf Hintergründe und Trends im Bereich erneuerbarer Energien ein, erklärte die Bedeutung virtueller Kraftwerke für die Energiewirtschaft und zeigte mögliche Lösungen zur Umsetzung auf.
Das Wechselspiel und die Auswirkungen zwischen den verschiedenen erneuerbaren Energieträgern innerhalb eines virtuellen Kraftwerks können auf der Mitsubishi Electric Homepage live ausgetestet werden.
Erneuerbare Energien wie Wasserkraft, Wind-, Solar- und Biomasse-Energie werden immer stärker genutzt. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fördert die Politik die eingeleitete Energiewende. In Folge steigt die Anzahl der Einspeiser in das Energienetz. Allerdings unterliegt die aus erneuerbaren Energiequellen erzeugte Strommenge mitunter starken Schwankungen, sodass das Netz instabil wird. Konventionelle Kraftwerke müssen daher ausgleichend unterstützen. Für die Betreiber herkömmlicher Kraftwerke ist die mangelnde Planungssicherheit jedoch problematisch, denn solche Anlagen lassen sich nicht ohne Weiteres flexibel regeln.
Eine Lösung sind virtuelle Kraftwerke, in denen verschiedene erneuerbare Energiequellen zusammengefasst sind. Um ein stabiles Energienetz zu gewährleisten, werden die jeweiligen Quellen nach Verfügbarkeit automatisch miteinander kombiniert. Um die einzelnen Energieträger einfach in virtuellen Kraftwerken zu verknüpfen, bietet Mitsubishi Electric mit dem Prozessleitsystem PMSX®pro und dem Life-Cycle-Softwaretool MAPS (Mitsubishi Adroit Process Suite) hilfreiche Produkte an, die verschiedene Energieträger intelligent koordinieren. Sie sorgen dafür, dass die Anlage schnell und flexibel auf Anforderung aus dem Netz reagiert und steuern die angeschlossenen virtuellen Kraftwerksteile entsprechend ihrer Auslastung und Kapazitäten an. Dadurch ergeben sich für den Betreiber neue und wirtschaftliche Möglichkeiten zur Teilnahme am Energiemarkt.

Mitsubishi Electric lädt zum Ulmer Robotertag
Bereits zum achten Mal lädt Mitsubishi Electric in Kooperation mit der Hochschule Ulm ausgewählte Fachbesucher zum Ulmer Robotertag ein. Am 19. Februar 2015 zeigt das Unternehmen gemeinsam mit zahlreichen Partnern auf dem Hochschulcampus Roboterapplikationen auf hohem technischen Niveau.
PMSX®pro ist nach den Kraftwerksstandards zertifiziert und ermöglicht zuverlässig und leicht verständlich die Überwachung, Bedienung und Steuerung hochverteilter Anlagen. PMSX®pro ist ein abgestimmtes Prozessleitsystem basierend auf standardisierten Automatisierungskomponenten und zeichnet sich durch eine starke Vereinheitlichung von Hard- und Software aus. Dabei erfüllt es vollumfänglich alle Anforderungen hinsichtlich Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Erweiterbarkeit und Flexibilität.
MAPS sorgt für einen Wertzuwachs entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ein integrierter Projektassistent kann automatisch SPS- und SCADA-Projekte generieren, was während der Planung und Konfiguration zu signifikanter Zeitersparnis führt. Damit wird auch ein strukturierter Systemaufbau sichergestellt und somit die laufende Wartung der Anlage über den gesamten Life-Cycle deutlich erleichtert.
Zusätzlich führt Mitsubishi Electric eine breite Palette weiterer Automatisierungskomponenten im Portfolio, die innerhalb virtueller Anlagen für einen energie- und kosteneffizienten, reibungslosen, flexiblen Betrieb sorgen, wie beispielsweise SPSen, Umrichter, Niederspannungsschaltgeräte, Remote Terminal Units (RTUs) oder Bediengeräte der GOT Serie. Dag Hoeft erklärt: „Es gibt keine fertige Lösung für virtuelle Kraftwerke. Jede Anlage wird für individuelle Bedürfnisse und abhängig von der konkreten Teilnehmerart und -anzahl entwickelt. Das Vertical Solutions Team von Mitsubishi Electric unterstützt Ingenieure bei der Erarbeitung passender Lösungen für die zukünftige Energieversorgung.“ kf








