Ungeplante Bedarfe in der Produktion

Andreas Mühlbauer,

Die Maschine steht – und dann?

Die Produktion läuft auf Hochtouren, das Team arbeitet am Limit, Deadlines stehen an – und plötzlich steht die Anlage still. Unvorhergesehene Situationen wie diese bringen alle Beteiligten unter Druck.

Der professionelle Umgang mit ungeplanten Bedarfen infolge von Maschinenausfällen ist aktuelles Titelthema der Conrad Sourcing Platform. © Conrad Electronic

Doch dies kommt häufiger, als man meinen könnte: „Ungeplanter Bedarf infolge von Maschinenstillständen in Produktion und Fertigung sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel“, weiß Michael Schlagenhaufer, bei Conrad Electronic für den Bereich Manufacturing & Maintenance zuständig. Und deshalb steht dieses Thema auf der Conrad Sourcing Platform jetzt im Fokus.

Maschinenausfälle bei 67% aller Industriebetriebe

Aktuelle Studien wie der „Value of Reliability Report” von ABB unterstützen die Einschätzung des Conrad Experten: Trotz präventiver und prädiktiver Maßnahmen erleben 67% aller Industriebetriebe mindestens einen ungeplanten Maschinenausfall pro Monat. Zieht sich dieser über drei Tage, bedeutet dies im Schnitt 70.000 € Bruttogewinnverlust für das betroffene Unternehmen. Rechnet man aus, was ein Maschinenstillstand die deutsche Wirtschaft kostet, ergibt sich ein stolzes Minus von 147.000 Euro pro Stunde.

Professioneller Umgang mit ungeplanten Bedarfen

Die folgerichtige Frage lautet: Wie lässt sich ungeplanten Bedarfen vorbeugen und im Fall der Fälle schnell reagieren? „Vorausschauende Wartung hilft zweifelsohne dabei, Maschinenstillstände zu vermeiden. Es existieren aber dennoch zu viele andere Faktoren außerhalb des Einflussbereichs der Instandhaltung, die zu kostenintensiven Produktionsausfällen und damit verbundenen unvorhergesehenen Bedarfen führen“, erklärt Michael Schlagenhaufer.

Anzeige

Verantwortliche agieren in diesen kritischen Momenten häufig unter Stress und enormem Zeitdruck. Gerade dann sind ganzheitlich agierende Beschaffungspartner gefragt, die schnelle und zuverlässige Lösungen liefern. „Ob Großbestellungen für eine optimale Lagerhaltung oder einzelnes Ersatzteil, wenn’s brennt: Seit mehr als 25 Jahren beschaffen wir Bauteile, Messtechnik und Zubehör für Maschinen und Anlagen. Daher sind wir mit möglichen Ursachen, Anforderungen und Lösungen für den professionellen Umgang mit Maschinenstillständen vertraut und teilen dieses Wissen rund ums Thema ungeplante Bedarfe gerne“, so der Conrad Experte weiter. 

„Ungeplante Bedarfe” – Ursachen, Risiken, Checklisten, Whitepaper

Wer Prozesse dauerhaft stabilisieren will, muss die Ursachen erkennen und strategisch vorbeugen. Die neuen Conrad Infoseiten zum Titelthema „Ungeplante Bedarfe in der Produktion“ bieten genau dabei Unterstützung und liefern wertvolle Impulse: Interessierte erfahren dort, wie sie mit gezielter Lagerhaltung, strategischem Einkauf und smarter Planung ungeplanten Bedarf nicht nur beheben, sondern systematisch vermeiden können. Verfügbar sind außerdem eine Checkliste, mit der Betriebsabläufe auf ungeplante Bedarfe überprüft werden können, und ein Whitepaper, das zeigt, wie mit vorausschauender Wartung eine reibungslosere Produktion ermöglicht wird.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Elektronik-Distribution

Neuer Conrad-Katalog erschienen

Bei Conrad gibt es mehrere Neuerungen: Nach dem Start des Loyalitätsprogramms Conrad PRO erscheint nun der neue B2B-Katalog. Zudem sind weitere Angebote und Services für Geschäftskunden geplant. Ziel ist es, die Beschaffung technischer Bedarfe...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kanban-Systeme

Digitale Materialversorgung

Auf der LogiMat 2026 zeigt Otto Roth Lösungen für ein effizientes C-Teile-Management. Vorgestellt werden skalierbare Kanban-Systeme, die den Materialnachschub verbrauchsorientiert steuern, Bestände senken und Transparenz erhöhen.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Zulieferer

Innovation für einen starken Mittelstand

Kleine und mittelständische Zulieferer stehen in einem harten nationalen und internationalen Wettbewerb. Die dabei geforderte Flexibilität in der Produktion können diese Unternehmen mit digitalisierten Fertigungs- und Automatisierungslösungen...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren