Steckverbinder
PV-Komponenten verlustarm verbinden
Bei PV-Anlagen mit gleichem Strom und höherer Spannung kann die Leistung proportional ansteigen und somit die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage verbessern. Auch die Einsparung bei der Verkabelung erhöht die Rentabilität des Gesamtsystems. Die PV-Branche durchlebt schwere Zeiten. Der steigende Kostendruck zwingt die Akteure permanent, über Innovationen bei der Komponentenauswahl nachzudenken. Die ansteigenden Preise auf dem Rohstoffmarkt erschweren aber eine kostengünstigere Herstellung von PV-Komponenten. Die PV-Wechselrichter sind bereits an der oberen Effizienzgrenze angekommen – es bleiben kaum noch Möglichkeiten, die Energieumwandlung verlustärmer und das Gesamtsystem günstiger zu gestalten. Eine noch mögliche Option ist die Erhöhung der Systemspannung auf der DC-Seite bis 1500 V. Dadurch profitieren nicht nur PV-Installateure, sondern auch Gerätehersteller. Große Freiflächenanlagen sind heute vorrangig Renditeobjekte - maximale Ausbeute und hohe Zinserträge sind auch hier oberstes Ziel. Zur Minimierung der Anlagekosten ist eine Erhöhung der Spannung bis zu 1500 V DC durchaus möglich. Die niedrigeren String-Ströme lassen den Leitungsquerschnitt schrumpfen, und bei der Verkabelung lässt sich ebenfalls sparen. Denn bei gleichbleibender Leistung und steigender Systemspannung sinkt der Strom und somit auch die Übertragungsverluste in der Leitung. Dadurch lassen sich die Leitungsquerschnitte kleiner wählen – das Verhältnis zwischen Strom und Duchgangswiderstand ist quadratisch. So lassen sich die BOS-(Balance of System)-Kosten durch weniger Generatoranschlusskästen und durch einen geringeren Verkabelungsaufwand reduzieren. Weil man hier mehr Module in Reihe schaltet, sinkt die Anzahl der Strings bei gleicher Leistung. Davon profitieren auch die Wechselrichter-Hersteller, eine Systemspannung von 1500 V erhöht die Leistung der Wechselrichter um bis zu 20 Prozent. Die Verbindungskomponenten müssen für diese Spannungen ausgelegt sein. Phoenix Contact hat für diese Art der Anwendung Steckverbinder für 2,5 bis 6 mm² für Module, einen Steckverbinder für 6 bis 16 mm² sowie einen Gerätsteckverbinder für 2, 5, 4 und 6 mm² im Programm. Alle sind auf eine Systemspannung bis 1500 V ausgelegt. Die Verkabelung von PV-Komponenten ist langwierig und bedarf großer Sorgfalt und genauer Planung. Der ideale Steckverbinder soll daher schnell und einfach ohne Spezialwerkzeug konfektionierbar sein. Zusätzlich müssen alle normativen Vorgaben erfüllt werden, um Gefahren auszuschließen und die Technik auf einen einheitlichen Stand zu bringen. Für diese Anforderungen wurden die Sunclix-Steckverbinder entwickelt – als einfach zu bedienende Plug & Play-Lösung. Mit diesen Steckverbindern lassen sich jetzt PV1-F-Solarleitungen von 2,5 bis 6 mm² anschließen. Mit seiner schnellen Federanschlusstechnik spart der neue Steckverbinder Zeit bei der Konfektionierung, und Investitionen in Spezialwerkzeuge entfallen. Vorteilhaft ist auch die einteilige Auslieferung des Steckverbinders. Für eine schnelle Konfektionierung sind keine weiteren Komponenten erforderlich. Da sich diese Verbindung auch schnell wieder lösen lässt, ist der Steckverbinder mehrfach verwendbar.
Sicherheit und Steckkompatibilität
Um die Sicherheit der PV-Komponenten zu erhöhen, werden Vorschriften und Normvorgaben immer anspruchsvoller. Damit Spannungen bis zu 1500 V auf der DC-Seite möglich sind, muss nicht nur der Berührungsschutz, sondern auch die Funktionalität der Steckverbinder passen. Dabei spielt auch die „echte“ Kompatibilität der Steckverbinder eine große Rolle. Einige Steckverbinder haben ähnliche Steckgesichter, damit auch Steckverbinder anderer Hersteller passen. Derartige Konstellationen bieten dem Anwender jedoch keine Funktionsgarantie und führen sogar zum Verlust der gesetzlichen Gewährleistung. Grund für die Inkompatibilität ist die unterschiedliche Beschaffenheit der Metalle und Kunststoffe sowie Bauform und Toleranzen der Bauteile. Die Steckverbinder der Blomberger geben dem Anwender die Sicherheit optimal aufeinander abgestimmter Komponenten und Materialien. Alle Sunclix-Steckverbinder sind untereinander steckkompatibel. Durch eine akustische Rückmeldung erhält der Installateur einen Hinweis auf die sichere Verkuppelung. Verbindungskomponenten bis zu 1500 V DC bringen das Gesamtsystem in Einklang. Für jeden Anwendungsbereich vom Modul bis zum Wechselrichter gibt es die Verbindungskomponenten aus einem Guss. Dank vorkonfektionierter Feld- und Gerätesteckverbinder bestückt der Anwender seine Produkte ohne Konfektionierungsaufwand. Geräteherstellern bietet das Sunclix-Programm eine passende Anschlusstechnik bis zu 1500 V in der Schutzart IP65 im nicht gesteckten Zustand. Mit Schutzkappe oder Gegensteckverbinder erhöht sich die Schutzklasse sogar auf IP68. jg








