Warnschutzkleidung

Andreas Mühlbauer,

Was einen Menschen sichtbar macht

Der Textildienstleister Mewa bietet hochwertige, gut sichtbare zertifizierte Schutzkleidung und einen Pflegekreislauf, mit dem die Kleidung auch nach vielen Wäschen optimal signalisiert: Achtung, hier arbeitet ein Mensch.

Die Warnschutzkleidung ist nach dem international gültigen Standard ISO 20471 zertifiziert. © Mewa

Autofahrer kennen diese Situation: Wie aus dem Nichts taucht der Fußgänger plötzlich in der regnerischen Nacht am Straßenrand auf. Der Grund für die Wahrnehmung in letzter Sekunde ist oft dessen dunkle Kleidung. „Wenn Sie einen schwarzen Pullover tragen und das Licht ausmachen, dann sind Sie nicht sichtbar“, sagt Wolfgang Quednau. Klingt banal, doch diese simple Wahrheit skizziert für den Textilingenieur exakt wie hochleistungsfähige Warnschutzkleidung funktioniert. Deren fluoreszierendes Gelb oder Orange-Rot lassen die Kleidung leuchten und machen Träger und Trägerin sichtbar. Die Reflexstreifen, die nach fest definierten Vorgaben auf der Kleidung angebracht sind, sorgen dafür, dass schon von weitem zu erkennen ist: Achtung! Hier bewegt sich ein Mensch. „Das nehmen wir ohne nachzudenken intuitiv wahr, wenn Reflexstreifen auf Ärmeln, im Rumpfbereich und an den Hosenbeinen uns die Form „Mensch“ signalisieren“, erklärt Wolfgang Quednau, der in mehreren Normierungsausschüssen mitarbeitet, u. a. im Gremium der ISO 20471 für hochsichtbare Warnschutzkleidung. 

Optimale Sichtbarkeit

Die ISO 20471 definiert im Detail Anforderungen an Kleidung für Menschen, die bei ihrer Arbeit in Punkto Sichtbarkeit und Erkennbarkeit einem hohen Risiko ausgesetzt sind, z. B. bei Straßenarbeiten, der Müllabfuhr, Rettungseinsätzen oder an Eisenbahngleisen. Das Tragen hochsichtbarer Warnschutzkleidung, die nach dem international gültigen Standard ISO 20471 zertifiziert ist, ist für sie verpflichtend. „Zu den dort definierten Kriterien gehören die 360 Grad-Erkennbarkeit und die Definition von Retroreflektion in Qualität und Quantität, die zurückkommt. Dafür sorgen u. a. die Reflexstreifen“, so Wolfgang Quednau und spricht ein Folgeproblem an, denn bei körperlicher Arbeit wird die Kleidung stark beansprucht: „Wenn ich asphaltiere oder die Straße reinige, verschmutzt meine Kleidung. Das kann bedeuten: Ich bin nicht mehr gut sichtbar.“

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Full-Service-System mit Funktionsprüfung

Verschmutzte fluoreszierende Gewebe und Reflexstreifen verringern die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit. Aber auch falsches Waschen kann die Retroreflexion vermindern. Regelmäßige Kontrollen der Warnkleidung sind daher buchstäblich lebenswichtig. Bei Mewa sind eine fachgerechte Pflege und Funktionsprüfung für Warnschutzkleidung Teil der Dienstleistung. „Wir bieten zertifizierte Warnschutzkleidung ausschließlich im Full-Service-System an. So haben alle, die wir einkleiden, mehrere Ausstattungen griffbereit im Schrank. Wir holen die verschmutze Kleidung zu vereinbarten Zeiten ab, sie wird professionell gewaschen und ­– falls nötig – repariert“, berichtet Silvia Mertens, Leitung Produktmanagement bei Mewa. In den Regelkreis der Dienstleistung gehört ebenfalls die Funktionskontrolle der Kleidung. „Warnschutzkleidung, die unsere Betriebe nach dem Pflegeprozess verlässt, ist sicher“, bestätigt Silvia Mertens. „So können alle, die sie tragen davon ausgehen, dass schon von Weitem bemerkt wird: Achtung! Dort arbeitet ein Mensch.“

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