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Artikel und Hintergründe zum Thema

Brand- und Explosionsschutz

Metav-Fachtagung zeigt neue Sicherheitslösungen

Deutsche Werkzeugmaschinen gelten mit als die sichersten der Welt. Dennoch bleibt das Thema Sicherheit für Forscher und Entwickler ein Dauerthema, dem sich der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Frankfurt/Main und die Berufsgenossenschaft Holz und Metall aus Mainz seit vielen Jahren widmen. Am 20. Februar findet daher im Rahmen der Metav 2018 die Fachtagung „Brand- und Explosionsschutz in zerspanenden Werkzeugmaschinen“ statt. Hier stellen Experten Neuerungen bezüglich sicherer Werkzeugmaschinen vor.

Beim Zerspanen mit nicht wassermischbare Kühlschmierstoffe kann es zum Brand oder gar zur Explosion kommen.

Trotz des Trends hin zu Digitalisierung und Vernetzung gibt es und wird es auch weiterhin den „Mann an der Maschine“ geben. Aus diesem Grund bleibt auch der Brand- und Explosionsschutz in Werkzeugmaschinen ein Langzeitthema. Konstrukteure, Beschaffer und Bediener dieser Maschinen sollten daher ihr Wissen von Zeit zu Zeit auffrischen.

Nicht wassermischbare Kühlschmierstoffe als Gefahrenquelle

Brände an Werkzeugmaschinen gehen häufig auf nicht wassermischbare Kühlschmierstoffe (KSS) zurück. Ist der Vernebelungsgrad dieses Prozesshilfsstoffs hoch, besteht bei Fehlern im Bearbeitungsprozess (verstellte KSS-Zufuhr, Werkzeugbruch, Fräsen ins Volle, etc.) Brand- und Explosionsgefahr.

Auf der Fachtagung zeigen Experten unter anderem, wie man auf den KSS einwirken kann, um die Vernebelungsneigung zu verringern. Auch ein neuer Prüfstand wird präsentiert, mit dem sich das Verhalten von Sicherheitseinrichtungen wie Druckentlastungsklappen, Flammensperren und Türlabyrinthen im Gefahrenfall überprüfen lässt. Nicht zuletzt werden Verbesserungen bei Löschanlagen gezeigt, um den geforderten höheren Sicherheitsauflagen der Berufsgenossenschaft zu entsprechen.

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Auch Leichtmetalle im Fokus

Gefahrenquellen stellen aber auch die immer häufiger zerspanten Leichtmetalle wie Magnesium, Titan und Aluminium dar. Abhängig von der Partikelgröße können diese ebenfalls brennen oder explodieren. Um dies zu vermeiden, sind besondere Sicherheitsvorkehrungen erforderlich, auf die im zweiten Teil der Tagung eingegangen wird.

Ein Experte etwa stellt das Sicherheitskonzept der Berufsgenossenschaft Holz und Metall für das Schleifen von Aluminium vor. Ein Unternehmen aus der Absaugtechnik zeigt neben Filteranlagen und Sicherheitseinrichtungen für den Absaugstrang auch eine neue Anlage, mit der sich explosionsfähige Stäube sicher abscheiden lassen.

Nicht zuletzt besteht am Ende der Fachtagung die Möglichkeit, sich mit den Experten auszutauschen und die METAV zu besuchen. Das Programm der Fachtagung und den Kontakt zur Anmeldung finden Sie im Internet.

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