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Artikel und Hintergründe zum Thema

Rollenketten für Palettenheber

Tsubaki-Rollenketten sichern die Eiscreme-Versorgung

Bei einem deutschen Eishersteller führte die höhere Auslastung der Produktionsanlagen im Sommer dazu, dass die Rollenketten für die Palettenheber vorzeitig ausfielen. Tsubaki installierte eine Neptune-Kette, die speziell für Umgebungsbedingungen mit hohem Feuchteanteil konzipiert wurde.

Die Ingenieure von Tsubaki arbeiteten mit den Ingenieuren des Eisherstellers zusammen, um die durchgehende Produktion im Sommer zuverlässiger zu gestalten. © Tsubaki

Als bei der saisonalen Steigerung der Produktion im Sommer die Antriebsketten an den Palettenhebern vorzeitig ausfielen, kontaktierte der Eishersteller die Ingenieure von Tsubaki, dem Hersteller von Antriebs- und Förderketten im Premiumsegment. Sie fragten nach einer zuverlässigeren Option, mit der sie die Lebensdauer ihrer Ketten maximieren können.

Herausforderungen in der modernen Eisproduktion
Hersteller von Eiscreme bilden einen großen Anteil an der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Deren Eismaschinen müssen eine hohe Auslastung gewährleisten, damit der Betrieb wirtschaftlich ist und dem starken Konkurrenzdruck standhält.

Die Eismaschinen werden zudem in einer Umgebung betrieben, deren Temperaturen vielerorts weit unter dem Gefrierpunkt liegen. Beispielsweise wird Eiscreme zur Lagerung auf eine Haltetemperatur von etwa minus 25 Grad Celsius abgekühlt. Zudem birgt die teilweise hohe Feuchtigkeit für die Maschinen eine erhöhte Korrosionsgefahr, die sich auf die Lebensdauer auswirkt.

Diese Bedingungen können durch die saisonale Nachfrage nach Eiscreme noch verschärft werden. Während im Winter die Eisproduzenten oft den Betrieb reduzieren, steigern sie im Sommer die verfügbare Produktionskapazität, um der Nachfrage gerecht zu werden. Das und die Umgebungsbedingungen können dazu führen, dass Geräte vorzeitig ausfallen. Insbesondere die installierten Standardketten sind hier anfällig. Als der Eishersteller die Sommer-Produktion von fünf auf sieben Tage in der Woche erhöhte, stellten die Betreiber vor Ort eine ungenügende Lebensdauer der an den Palettenhebern installierten Rollenketten fest. Die Palettenheber bewegen schwere Lasten in einem Lager mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.

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Eingesetzt waren in dem Palettenheber vernickelte 16B-1-Rollenketten zum Heben von Lasten von bis zu 800 Kilogramm. Der Lifter selbst wird von einem 1,5-Kilowatt-Motor mit 32 Umdrehungen pro Minute angetrieben. Bei einem Produktionsplan von fünf Tagen pro Woche beträgt die durchschnittliche Lebensdauer solch einer Kette etwa zwei Jahre. Durch die Umstellung der Produktion auf sieben Tage pro Woche sank die durchschnittliche Lebensdauer der installierten Ketten auf nur sechs Monate. Die inneren Glieder der Ketten brachen aufgrund erhöhter Ermüdung durch die erhöhte Beanspruchung und die tiefen Temperaturen. Mehr Wartungsarbeiten und höhere Reparaturkosten für den Palettierer waren die Folge.

Die Neptune-Kette wurde speziell für Umgebungsbedingungen mit hohem Feuchteanteil konzipiert. © Tsubaki

Erste Inspektion gibt Aufschluss
Nach einer ersten Inspektion arbeiteten die Tsubaki-Ingenieure eng mit den Ingenieuren des Eisherstellers zusammen. Sie wählten mit der RS16B-1-Neptune Rollenkette ein neues Antriebselement. Dieses bietet im Vergleich zur ursprünglich eingesetzten, vernickelten Kette eine um 20 Prozent höhere Ermüdungsfestigkeit. Zudem ist die Neptune Rollenkette mit einer speziellen Beschichtung versehen, die einen Schutz gegen die Kondensation im Niedertemperaturlager bietet.

Mittels der Neptune-Kette konnten die Ingenieure die Lebensdauer des Antriebselements während des intensiveren Produktionszeitraums verbessern und vorzeitige Brüche der Kettenglieder vermeiden. Der Wartungsaufwand für die Palettierer wurde reduziert, die Reparaturkosten minimiert und die Betriebszeit maximiert. Die Neptune-Kette wurde speziell für den Betrieb in rauer Umgebung mit niedrigen Temperaturen entwickelt und ermöglichte es der deutschen Eiscremefabrik, fortan der Nachfrage im Sommer effizient nachzukommen. as

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