Sigmatek-Handbediengerät lässt das Kabel weg

25 Meter Unabhängigkeit

„Einfach 4.0“ ist das Motto von Sigmatek auf der Automatica (Halle B6, Stand 306). Durchdachte Produkte und Lösungen sollen die Realisierung von intelligenten, vernetzten Anlagen und Fabriken ermöglichen.

Kabelloses Handbediengerät HGT 1036 mit WLAN. (Foto: Sigmatek)

Mit dem HGT 1036 bringt der Aussteller ein kabelloses WLAN-Handbediengerät auf den Markt. Durch die Datenübertragung via WLAN fallen die bis zu 25 Meter langen Kabel weg. Der Anwender verfügt über eine Freiheit beim Beobachten sowie Bedienen direkt vor Ort. Trotz integriertem Akku-Pack wiegt das HGT 1036 lediglich 1.100 Gramm. Das mobile Panel ist mit einem resistiven 10,4 Zoll Farb-Touchscreen und EDGE2-Technology Prozessor ausgestattet, der auch anspruchsvollen Visualisierungen gerecht werden soll. Durch sein Design ist das Handbediengerät in Schutzart IP54 für Rechts- und Linkshänder komfortabel zu bedienen. Die WLAN-Kommunikation erhöht die Ergonomie der Maschine oder Anlage mit Blick auf Industrie 4.0.

Zuwachs in der S-DIAS Familie

Die Palette des flexiblen Steuerungs- und I/O-Systems S-DIAS, das neben CPU- und I/O- auch Safety- und Motionmodule umfasst, wird regelmäßig erweitert. Neu in der S-DIAS-Familie mit Modulmaßen von nur 12,5 mal 104 mal 74 Millimeter ist das Eingangsmodul DM 811 zum präzisen Messen von Absolutdruck (0 bis 1600 mbar). Zudem ist das Modul mit einem PT100-Temperatureingang (0 bis 300 Grad Celsius) ausgestattet. Hohe wirtschaftliche Effizienz erreicht das Universalmodul durch zusätzliche acht digitale Eingänge.

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Schnell und einfach zur Anwendungssoftware

Modular und übersichtlich aufgebaute Software ist ein Erfolgsfaktor im modernen Maschinenbau. Mit Lasal lassen sich Maschinenapplikationen durchgängig realisieren: Steuerungsprogrammierung, Visualisierung, Motion Control, Safety, Diagnose und Fernwartung sind auf einer Engineering Plattform vereint. Vorgefertigte Templates vereinfachen und verkürzen die Applikationserstellung massiv. Die umfangreiche Bibliothek wird laufend ausgebaut und umfasst Funktionen wie Temperaturüberwachung, Regler, Bahnsteuerung interpolierende Bewegung mehrerer Achsen, CNC-Funktionalitäten, ruckbegrenzte Fahrprofile und verschiedene Roboter-Kinematiken. Lasal vereint objektorientierte Programmierung (nach IEC 61131-3) mit grafischer Darstellung. Basierend auf gekapselten Software-Bausteinen lassen sich Programmteile einfach ändern und wiederverwenden. Der Varianten Editor ermöglicht, ausgehend von einem Basisprojekt, ein komfortables Verwalten beliebig vieler Maschinenausführungen in nur einem Projekt. Die unterschiedlichen Varianten oder Optionen lassen sich einfach aktivieren beziehungsweise deaktivieren. Und dank der Scripting-Funktionalität kann der Programmcode der jeweiligen Variante auf Knopfdruck automatisch erstellt werden – das bedeutet hohe Effizienz. Für übersichtliche Software-Strukturen bei Mehr-CPU-Lösungen sorgt der Lasal Machine Manager. Zudem regelt er die Kommunikation der verteilten Intelligenzen – wer darf mit wem welche Daten austauschen. Ein wichtiger Aspekt in Zeiten der intelligenten Fabriken. bw

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