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Artikel und Hintergründe zum Thema

Sicherheitskupplungen

Andreas Mühlbauer,

Stillstandszeiten durch Überlastung vermeiden

Gerade bei großen Anlagen ist Sicherheit eine besonders wichtige Anforderung. Wenn Stillstandszeiten durch Überlasten entstehen, wird es schnell teuer. Hier helfen R+W-Sicherheitskupplungen.

Die Sicherheitskupplung ST1. © R+W

Verschleißfreie und robuste mechanische Verbindungselemente gewährleisten eine sichere, schnelle und zuverlässige Trennung zwischen An- und Abtriebsseite. Bei der Auslegung hat R+W jahrelange Erfahrung und Expertise.

Sicherheitskupplungen werden in vielen verschiedenen Bereichen des Maschinenbaus eingesetzt. Sie garantieren im Falle einer Überlast die zuverlässige Trennung zwischen An- und Abtriebsseite und sorgen für eine exakte Drehmomentbegrenzung. Gerade bei großen und schweren Anlagen, die in Anwendungen wie Walzwerken, Windkraftanlagen, Schaufelbaggern, Extrudern, Stahlwerken, Schredderanlagen und Tunnelbohrmaschinen zum Einsatz kommen, ist ein sicherer und schneller Überlastschutz essenziell, denn Schäden an Komponenten in diesen Dimensionen können teure Reparaturen nach sich ziehen oder einen kompletten Anlagenstillstand verursachen. Maschinensicherheit ist also in einer Crash-Situation das A und O.

Eine Frage von Millisekunden

Die Sicherheitskupplung ist somit ein wichtiger Faktor, um den reibungslosen Betrieb einer Anlage zu gewährleisten. Schnelligkeit ist hier entscheidend: Beim Abschalten aufgrund einer Störung zählt jede Millisekunde. Dabei bieten mechanische Bauteile einen wesentlichen Vorteil gegenüber elektronischen Komponenten. Im Vergleich zur elektronischen kann die mechanische Sicherheitskupplung An- und Abtriebsseite wesentlich schneller voneinander trennen.
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Alle mechanischen Sicherheitskupplungen von R+W arbeiten nach einem federvorgespannten Kugel-Rast-Prinzip und dienen als Notstopp-Element von Maschinen. Industrie-Sicherheitskupplungen der Reihe ST übertragen Drehmomente von 200 bis 250.000 Nm bereits in der Standardausführung in indirekten und direkten Antrieben. Sie können im Werk auf das benötigte Drehmoment eingestellt und darüber hinaus an veränderte Anforderungen angepasst werden. Durch die variablen Einbaumöglichkeiten kann eine Sicherheitskupplung zudem genau dort im Antriebsstrang eingesetzt werden, wo die Wahrscheinlichkeit einer Überlast am größten ist.

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