Selbstzentrierende Spannsätze und Schrumpfscheiben
Spannelemente ohne Kerbwirkung
KBK Antriebstechnik bietet innerhalb ihres Portfolios selbstzentrierende Innenspannsätze an. Bei der Serie KBS62 lassen sich laut Hersteller zwei Zahn- beziehungsweise Kettenräder gleichzeitig auf einer Welle befestigen. Diese Welle-Nabe-Verbindungen können hohe Biege- und Drehmomente übertragen (950 bis 1.071.000 Nm), wie sie unter anderem bei Gurtfördertrommeln auftreten. Für Drehmomente von 60 bis 8.300 Nm sind die selbstzentrierenden Spannsätze der Serie KBS52 ausgelegt. Sie weisen ein kompakteres Verhältnis von Innen- zu Außendurchmesser auf als herkömmliche Innenspannsätze.
Selbstzentrierend seien auch die Spannsätze der Serien KBS56 bis KBS59, die über unterschiedliche Eigenschaften verfügen. Während der Spannsatz KBS56 für niedrige Drehmomente (11 bis 390 Nm) und zur Überbrückung großer Toleranzen entwickelt wurde, eigne sich der aus Edelstahl gefertigte KBS57 speziell für kleine Nabenbohrungen (3 bis 95 Nm) und der korrosionsgeschützte KBS58 für weite Drehmomentbereiche von 10 bis 2.320 Nm. Der KBS59 ist ebenfalls korrosionsgeschützt und mit zwei Muttern zum Gegenhalten ausgestattet (10 bis 1.340 Nm). Schrumpfscheiben dienen dagegen der kraftschlüssigen Verbindung von Welle und Hohlwelle. Je nach Einsatzgebiet bietet der Hersteller selbstzentrierende und selbstlösende (KBS19) oder selbstzentrierende und selbsthemmende Ausführungen an (KBS19/1). sw









