Michael Koch bringt Controller-Ergänzung
Wächter im Energiehaushalt
Mitten im Herzen des Antriebssystems, am Gleichstromzwischenkreis des Drive Controllers beziehungsweise Umrichters, setzt ein neues Gerät an, das sich um den Energiehaushalt des Drive Controllers kümmert.
Mit dem Dynamischen Speicher-Manager DSM 4.0 liefert Michael Koch aus Ubstadt-Weiher einen Baustein für einen weitgehend sorgenfreien Betrieb. Ergänzt um applikationsgerechte Speichermedien entstünde nämlich ein System, das hilft, Ärger zu vermeiden, Kosten zu sparen und sogar die Produktivität zu steigern.
Der Dynamische Speicher-Manager DSM 4.0 arbeitet als aktive Verbindung zwischen elektrischen Speichermedien und dem Gleichstromnetz des Drive Controllers. Der DSM 4.0 wird direkt mit dem Gleichstromzwischenkreis des Drive Controllers verbunden. Was immer dieser Gleichstromzwischenkreis an Aufgaben für den DSM 4.0 bringt, der Dynamische Speicher-Manager von Koch soll sie erfüllen. Die Einsatzfälle und mit ihnen die Vorteile des Geräts sind vielfältig. Deshalb ist um den Dynamischen Speicher-Manager herum ein solides System gebaut, so dass die Dimensionen Leistung, Energie und Einsatzhäufigkeit in sehr verschiedenen Applikationen abgedeckt werden können.
Technologieschränke möglich
Anwendungsspezifisch wird die Konfiguration zusammengestellt und komplett mit Speicher und Absicherung von Koch geliefert. Fehlt der Platz im Schaltschrank, bietet Koch auch komplett montierte und verschaltete Technologieschränke an, die nur noch angeschlossen werden müssen. Im Wesentlichen werden vier Haupteinsatzfälle abgedeckt: Die Pufferung von Bremsenergie zur Steigerung der Energieeffizienz, der Schonung der Antriebselektronik und auch der Erhöhung der Produktivität durch höhere Maschinengeschwindigkeiten. Elektrolytkondensatoren ermöglichen sehr kurze Wiederholzeiten bei hoher Zyklenfestigkeit.
Die Reduzierung von Lastspitzen und damit die Vermeidung unerwünschter Effekte auf das Netz ist ein zweiter Haupteinsatzfall. Der Dynamische Speicher-Manager DSM 4.0 hält eine Energiemenge vor, die im Rahmen des Applikations-Engineering definiert wurde, und stellt die für die Lastspitze benötigte Energie auf Befehl gezielt zur Verfügung. Die durchschnittliche Leistungsaufnahme ist nur ein Bruchteil der Lastspitzen, auf die die elektrische Installation einer Maschine ohne DSM 4.0 ausgelegt wird. Da liegt ein großes Einsparpotential. Zusätzlich ermöglichen die Speicher, die Energieeffizienz der Maschine deutlich zu erhöhen.
Ein weiterer Einsatzfall sei die Überbrückung von Spannungseinbrüchen oder die Versorgung des Antriebssystems bei Netzausfall. Bricht die Netzversorgung zusammen und der Drive Controller wird netzseitig nicht mehr mit Energie versorgt, halte der DSM 4.0 das Antriebssystem ganz direkt und ohne Unterbrechung am Laufen. Dabei reicht die Spanne der Fälle von ständigen Spannungsschwankungen bei sehr schwachen Netzen bis zu seltenen „echten“ Netzausfällen. Dort sind dann Batterien gefragt, die der DSM 4.0 ebenso beherrscht. Egal welche Lösung, alle Systeme sind wartungsfrei.
Der vierte große Einsatzfall ist der Betrieb ohne Netzanschluss. Steht nur ab und an eine Versorgung aus dem Netz zur Verfügung, liefert der DSM 4.0 in Kombination mit seinen angeschlossenen Speichern die für den Dauerbetrieb notwendige Energie. 280 Megajoule pro Speicher-Manager sind mit Batterien machbar. Die Energie steht dann nicht nur für den oder die Antriebe zur Verfügung, sondern über die Notstrom Energie Versorgung NEV können auch 24 Volt Gleichstromnetze für die Peripherie gestützt werden. Steuerungen, IPCs, Sensoren, Bremsen, alles Geräte können über das System von Koch aktiv gehalten werden. bw












