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Artikel und Hintergründe zum Thema

Antriebstechnik

Kräne sicher steuern

HD-P Distanzlaser von Lase ermitteln die Position von Kränen mit Reichweiten bis 1.200 Metern im Pulslaufzeit-Messverfahren auf Reflektoren oder innerhalb 155 Metern auf natürliche Oberflächen. Der Distanzmesser sendet dabei kurze Lichtimpulse aus, misst deren Laufzeit zum Objekt und zurück und berechnet aus den ermittelten Werten den Abstand. Dazu werden die ermittelten Messdaten sowohl über serielle und analoge Schnittstellen als auch über Profibus DP ausgegeben. Der HD-P hat einen Mikroprozessor, mit dem die Entfernungsmessung benutzerfreundlich ausgewertet wird. Mit zwei Distanzsensoren wird sowohl der Abstand von der Hallenwand zum Kranportal gemessen als auch der Abstand von der Hallenseite zur Krankatze. Standardmäßig lassen sich so Kranpositionen mit einer Reichweite bis 800 Meter vermessen. Die Positionsermittlung der Laufkatze mit zwei Lasersensoren der HDP-Serie in X und Y Richtung ist mittlerweile Standard. An den Enden der Kranbahn und an der Laufkatze werden Reflektortafeln installiert, auf denen der Lasermessstrahl von den Lasersensoren reflektiert wird. Durch die hohe Messrate bis 5.000 Messungen pro Sekunde werden auch dynamische Bewegungen erfasst. Die Messdaten werden zu einem Steuerungscomputer oder einer SPS übertragen. Der Kranfahrer, der die genauen Positionsangaben im Bereich von plus/minus zwei Millimeter erhält, nutzt die Messdaten zur genauen Orientierung in der Lagerhalle. Durch geeignete Schutz-, Heiz- beziehungsweise Kühlgehäuse lassen sich die Sensoren auch bei schwierigen Umgebungsbedingungen einsetzen. Die Installation ist einfach, eine Initialisierung ist nicht nötig. kf

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