Antriebstechnik

Zum sanften Ausbremsen

von Massenkräften und um die Kompetenz im Bereich der Schwingungsdämpfung noch zu erweitern, kooperiert der Stoßdämpfer-Spezialist ACE mit Eras aus Göttingen. Dessen Team beschäftigt sich mit der aktiven und adaptiven Schwingungsisolierung. In diesem Bereich erkennt das jeweilige Dämpfungselement eigenständig, welche Dämpfungskraft erforderlich ist und stellt sich aktiv darauf ein. Im Gegensatz dazu stammen die bisherigen Produkte der Langenfelder aus dem Sektor der passiven Schwingungsdämpfung.

Nun stellt das Unternehmen ein Messedemonstrationsgerät vor, das dieser Kooperation entsprungen ist und neue Möglichkeiten der aktiven Stoßdämpfung aufzeigt. Laut Hersteller passt der für die Demonstration verwendete Stoßdämpfer der Magnum-Serie seine Einstellung aktiv der jeweils benötigten Dämpfwirkung an. Dabei werden verschiedene Massen jeweils auf einer schiefen Ebene 40° im freien Fall auf zwei Führungsschienen auf einem Schlitten nach unten verfahren. Die Masse kann am Gerät in Acht-Kilogramm-Schritten zwischen zwölf und 44 Kilogramm gewählt werden. Das aktive Element wird durch ein vom Göttinger Kooperationspartner entwickeltes Mess- und Controllergerät ins Spiel gebracht, das mit dem Einstellsegment des Dämpfers gekoppelt wird. Eine Software ermittelt die erforderliche Einstellung des Stoßdämpfers und gibt diese an die aktive Einstellung des Dämpfers weiter. Im Ergebnis soll die jeweils gewählte Masse optimal ausgebremst werden.
„Unseren Kunden stehen in naher Zukunft erstmals Dämpfungslösungen zur Verfügung, die in Echtzeit auf veränderte Umgebungsparameter reagieren. Dafür sorgt eine Kontrollbox, welche die mechanische Verstellung steuert. Für Konstrukteure ist das eine durchdachte und abgestimmte Reaktion auf die Massenkräfte, die da kommen mögen“, so der Geschäftsführer Jürgen Roland zu den Möglichkeiten, die das neue Funktionsprinzip bietet. lg

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