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Artikel und Hintergründe zum Thema

Lapp mit neuen Ölflex-Servoleitungen

Messbar besser

Lapp verbessert die Konfektion von Servoleitungen: Ölflex Connect Servo sei eine neu entwickelte Generation von Servokonfektionen, mit denen die Anschlusslösungen für elektrische Antriebe vielfältiger, besser und weltweit verfügbar werden.

Das neue Ölflex-Kabel Connect Servo verspricht eine bessere Abschirmung. (Foto: Lapp)

Mit der Weltneuheit baut Lapp sein breites Angebot für die Branche wesentlich aus: Der Stuttgarter Hersteller von integrierten Verkabelungslösungen führt sukzessive Varianten für alle gebräuchlichen Antriebs-Standards ein. Alle Varianten sind in einer breiten Auswahl an Steckergrößen von M15 bis M58 und Kabelquerschnitten von 1,5 bis zehn Quadratmillimeter verfügbar. Dazu hat der Anwender die Wahl zwischen den drei Performance-Klassen Basic Line, Core Line und Extended Line.Mit dem erweiterten Portfolio geht Lapp auf die vielfältigen Anforderungen ein und bietet für alle Anwendungsszenario die passende Lösung. Ein weiterer Vorteil für die Anwender ist die Abschirmung gegen elektromagnetische Störungen, die gegenüber bisherigen Lösungen messbar verbessert wurde.

Um die technischen Vorteile und zudem eine höhere Prozessstabilität in der Fertigung zu realisieren, hat Lapp eigens neue Servoleitungen entwickelt. Die Firma Intercontec war von Anfang an in den Entwicklungsprozess eingebunden und entwickelte in enger Abstimmung mit Lapp passende Steckverbinder, die zusammen mit den neuen Servoleitungen und dem Herstellungsprozess ein komplementäres Gesamtsystem bilden. Die Leitungen und die Stecksysteme werden in einem ebenfalls von Lapp eigens entwickelten automatisierten Verarbeitungsprozess zur neuen Generation von Servokonfektionen verarbeitet. Die neuen Kabel-Konfektionen werden zunächst ab Juni 2015 am Hauptstandort in Stuttgart gefertigt, in weiteren Schritten wird Lapp spezialisierte Produktionsstätten in Asien und Nordamerika aufbauen, in denen die neuen Lösungen in gleich bleibend hoher Qualität gefertigt werden.

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Maschinen- und Anlagenbauer stellen verstärkt auf elektrische Antriebe um, weil diese mehr Effizienz und präzisere Steuerung ermöglichen – damit steigen auch die Nachfrage und die Anforderungen. So will Lapp insbesondere seine global agierenden Kunden international mit gleicher Qualität beliefern. Der besondere technische Vorteil gegenüber bisherigen Servokonfektionen liegt laut Technik-Vorstand Georg Stawowy neben der hohen Qualität der Komponenten in der 360-Grad-Schirmabdeckung gegen elektromagnetische Störungen. Diese wird durch das neu entwickelte automatisierte Fertigungsverfahren möglich, das die Ummantelung des Kabels entfernt, die Schirmung leicht aufspreizt und rundherum einen Kontakt zum neuen Stecksystem herstellt. Die elektromagnetische Abschirmung ist damit nach Angabe des Unternehmens messbar besser. bw

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