Fronius sichert mit Tests Batteriequalität
Folterkammer für die Powerkisten
Bei Fronius hat Qualität Vorrang: Mit einem umfangreichen Testprogramm stellt der Spezialist für Batterieladesysteme sicher, dass jedes Gerät die Anforderungen der Anwender erfüllt.
Fronius entwickelt und fertigt bereits seit 1946 Batterieladegeräte, seit 1992 ausschließlich mit Hochfrequenztechnologie. Mit dieser langjährigen Erfahrung entstehen Produkte, die sich auch unter rauen Einsatzbedingungen dauerhaft bewähren sollen: Fronius-Ladegeräte haben eine Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren und sind bautechnisch auf etwa 3.000 Ladezyklen ausgelegt – das entspricht zwei Batterieleben. Damit sie in dieser Zeit jeden Tag funktionieren, unterzieht der Hersteller jedes einzelne Gerät ausgiebigen und anspruchsvollen Tests, die weit über die gängigen Normen hinausgehen.
In speziellen Prüflabors simuliert Fronius Einsatzbedingungen und Umwelteinflüsse, mit denen die Ladegeräte in der Praxis konfrontiert sind: Von extremen Temperaturen über Feuchtigkeit, Eis und Salz bis zu Schlägen und Vibrationen. Mit Infrarot-Kameras überwachen die Experten die Temperaturverteilung während des Betriebs – und damit die ordnungsgemäße Funktion des Kühlsystems. In einem abgeschirmten, störungs- und feldfreien Raum wird die elektromagnetische Verträglichkeit der Ladegeräte getestet. Die Lebensdauer untersuchen die Fronius-Ingenieure in beschleunigter Form mit UV-Bewitterung.
In sämtlichen Tests müssen die Ladegeräte Vorgaben erfüllen, die über den per Normen vorgeschriebenen Grenzwerten liegen. Alle Prüfprotokolle verwahrt der Hersteller für 13 Jahre. Dort sind sie auch für die Kunden jederzeit zugänglich. Ersatzteile sind für jedes Gerät stets verfügbar – und das noch bis zu zehn Jahre nach Produktabkündigung.
Das strenge Testprogramm stellt sicher, dass die Fronius-Ladegeräte die hohen Anforderungen der Anwender zuverlässig erfüllen. Darüber hinaus arbeiten die Produktentwickler ständig an neuen Ideen, um ihre Lösungen noch sicherer und langlebiger zu machen. Für die Baureihen Selectiva 8 kW und 16 kW etwa haben die Spezialisten ein innovatives Lüftungskonzept entworfen: Weil der Luftstrom zur Kühlung des Geräts keinen direkten Kontakt zur Elektronik hat, können die Platinen nicht verschmutzen – das verhindert Kurzschlüsse. Zudem ist für alle Selectiva-Modelle ein optionaler Staubfilter erhältlich. bw














