Firmenübernahme
Stein Automation von Investor übernommen
Rückwirkend zum 1. Januar 2020 hat der schwedische Investor Indutrade den Automationsspezialisten aus Villingen-Schwenningen übernommen.
Noch steht die Zustimmung des Bundeskartellamtes aus, doch wenn alles wie von den beteiligten Parteien geplant läuft, dann übernimmt Indutrade rückwirkend zum Jahresanfang hundert Prozent der Anteile der Stein Automation GmbH & Co. KG. Hintergrund ist nach Angaben von Stein Automation der Wunsch nach einer Nachfolgeregelung für das Familienunternehmen. Der Spezialist für Werkstückträger-Transportsysteme mit 45 Mitarbeitern erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von rund zehn Millionen Euro.
"Die Beteiligung in der Indutrade-Gruppe mit ihren insgesamt rund 200 Unternehmen bietet ein großes Potenzial, den Bekanntheitsgrad der Stein Automation über dieses Netzwerk zu steigern. Die globale Ausrichtung wird dadurch intensiv unterstützt", erklärte Stein-Geschäftsführer Jürgen Noailles dazu. Die Geschäfts- und Vertragsbedingungen bleiben unverändert bestehen.
Strukturelle und personelle Veränderungen im Unternehmen seien nicht geplant. Indutrade ist ein Industriekonzern, der in 27 Ländern auf vier Kontinenten aktiv ist. Rund 6500 Mitarbeiter erwirtschafteten zuletzt einen Jahresumsatz von 1,43 Milliarden Euro. Unternehmensschwerpunkte sind der Vertrieb von Industrietechnik und die Produktion verschiedener Güter. Indutrade ist bekannt dafür, sich aus dem operativen Geschäft der einzelnen Unternehmen herauszuhalten. Mit Stein hat der Investor erstmals eine Firma aus den Bereichen Automatisierung und Montage erworben. dsc









