Antriebstechnik

Einfach mal untertauchen

zu können. Diesen Wunsch hatte wahrscheinlich jeder schon mindestens einmal. Kein Problem – an den neuen Profibus-Winkelcodierern soll es jedenfalls nicht liegen. Sie arbeiten nämlich auch unter Wasser.

Drei verschiedene Versionen der neuen Winkelcodierern mit 50 Millimter Gehäusedurchmesser sind jetzt verfügbar. Gemeinsam ist allen das elektromagnetische Sensorsystem in Zwei-Kammer-Bauweise, bei der der rotierende Teil von der Elektronik hermetisch getrennt ist. Ausgelegt sind die Winkelcodierer für Messbereiche von 4096 oder 32768 Umdrehungen, die entweder elektronisch durch Zähler oder mechanisch durch ein Multitour-Getriebe erfasst werden. Die Verbindung zum Bus erfolgt entweder über Stecker M12, eine abnehmbare Anschlusshaube mit Kabeldurchführungen oder direkt mit Kabelanschluss.

Diese zuletzt erwähnte quasi Untertauch-Version ist in Edelstahl 1.4571 (V4A) ausgeführt und zum Einsatz unter Wasser bis 30 Meter Tiefe ausgelegt. Für diesen Zweck ist die Elektronik vollständig vergossen und die Verstellwelle mit Kugellager durch eine druckfeste Dichtung gegen Wassereintritt geschützt. Ein Ritzel auf der Welle dient zur Antriebsübertragung durch einen Zahnkranz. Verwendet werden diese Winkelcodierer beispielsweise zur Positionierung einer großen Baumaschine bei der Erweiterung einer Hafenanlage an der australischen Küste. lg

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