Antriebstechnik

Im November nach Nürnberg

„SPS“ belegt erstmals zehn Hallen
Erstmals belegt die Messe zehn Hallen; neu hinzu kamen die Hallen 2 und 4a.
Die Pressemitteilung vermeldete eigentlich nichts Neues: „Die Bedeutung der SPS/IPC/Drives steigt weiter an.“ Während die Kennlinie der Ausstellerzahlen so langsam in die Sättigung läuft, also die Maximalzahl der ausstellungswilligen und -fähigen deutschen Unternehmen bald erreicht sein dürfte, legt Europas führende Fachmesse für elektrische Automatisierung flächenmäßig weiter zu: In diesem Jahr umfasst sie erstmals zehn Hallen auf dem Nürnberger Messegelände.

Pilgerte man früher nach Hannover, so werden heute immer mehr Neuigkeiten und Highlights zur „SPS“ in Nürnberg gezeigt. Die Produzenten von Komponenten und Systemen der elektrischen Automatisierung richten ihre Entwicklungszyklen auf den Termin im November aus. Vom 27. bis 29. November werden 2007 wieder mehr als 1.200 Aussteller ihre Produkte zeigen. Die belegte Fläche steigt erstmals über 80.000 Quadratmeter, die sich auf zehn Messehallen verteilt. (Zur Erinnerung: 1997 startete die „SPS“ am Standort Nürnberg in zweieinhalb Hallen. Seither ist sie kontinuierlich gewachsen – von Jahr zu Jahr um eine halbe bis eine Halle. Auch in den wirtschaftlich schwierigen Jahren, wenn man an 2002/2003 denkt.)

Die Schwerpunktthemen der SPS/IPC/Drives 2007 und damit Themen, die innerhalb der Veranstaltung – zum Beispiel auf den kostenlosen Foren in den Messehallen oder im Kongress – besonders berücksichtig werden, sind „Ethernet in der Automatisierung“, „Safety und Security in der Automatisierung“ sowie „Motion Control“. Das sind Inhalte, die einen großen Bestandteil der täglichen Arbeit der Unternehmen in der Branche darstellen. Mit „RFID“ und „Wireless“ hat der Ausstellerbeirat zwei (übrigens seit Jahren in handling präsente) Sonderthemen benannt, die in der elektrischen Automatisierung eine starke Beachtung erfahren, stetig weiterentwickelt und künftig eine besondere Rolle für die gesamte Industrie spielen werden. Mit den Gemeinschaftsständen „Wireless in Automation“ und „Linux in Automation“ wird es auch 2007 zwei Sonderschauen geben, auf denen Unternehmen ihre Lösungen speziell zu diesen Produktbereichen zeigen werden.

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Die Weiterentwicklung der Messe ist das Anliegen des Ausstellerbeirats. Er übernimmt neben der Benennung der Schwerpunktthemen auch die wichtige Aufgabe der Prüfung und Zulassung der Nomenklaturinhalte und sichtet die Vorschläge für das Forenprogramm auf der Messe. Ein besonderes Anliegen des Gremiums ist es, den Arbeitscharakter der Veranstaltung zu erhalten. So verwundert es nicht, dass Mesago-Geschäftsführer Joseph Rath nach Absprache mit dem Beirat die Richtline für Standveranstaltungen verkündete: (lautstarke) „Shows nein, Bodypainting ja“.

Eine geeignete Plattform für den Informationsaustausch ist der begleitende Kongress. Er findet parallel zur Messe statt und war mit 478 Teilnehmern im vergangenen Jahr die größte deutschsprachige Veranstaltung zu diesem Thema. 2007 ist erstmals auch ein englischsprachiger Kongressteil mit Vorträgen aus den Bereichen Automation und Drives geplant sowie eine Trendsession zum Thema „I/O-Link“. Angesichts so vieler Innovationen kann ich eigentlich nur den Messeslogan aufgreifen: „Don´t miss it!“ Gunthart Mau

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