Antriebstechnik

Der Siegeszug

des nach dem Master-Slave-Prinzip arbeitenden ASI (Actuator-Sensor-Interface) als vielseitige Alternative zur traditionellen Parallelverkabelung wurde durch seine hohe Anwenderfreundlichkeit, seine maßgeschneiderte Ausrichtung auf die einfachsten Elemente im Maschinen- und Anlagenbau bestimmt. Der ASI-Master, ob als Einschubkarte für SPS oder PC, oder als selbständiges Gateway zu höheren Bussystemen wie Profibus kontrolliert den Bus und fragt mit zyklischem Polling die Busteilnehmer ab. Die 2-Drahtleitung ermöglicht den Anschluss von bis zu 62 Komponenten. ASI garantiert als offener Standard ein Höchstmaß an Kompatibilität und beschert signifikante Kostenvorteile. Nicht nur der minimale Installationsaufwand macht sich gerade im Vergleich zu herkömmlicher Verdrahtung sehr positiv bemerkbar, sondern auch der Wegfall von herkömmlichen Kabeln, Steckern, Klemmleisten und E/A-Karten führt zu essentiellen Ersparnissen. Zusätzliche Sicherheit kam mit dem AS-Interface Safety at Work hinzu. Unterhalb der üblichen Feldbusse, dort wo sensorische Daten übertragen werden, ist die aufwandsarme ASI Technologie praktisch unschlagbar. Deshalb werden ab sofort erste Elemente aus dem Bernstein Schalter-Portfolio in ASI-fähiger Version verfügbar sein, wobei diese Option bald für weitere Schalter-Produkte angeboten wird. Mit dem SHS3 bietet Bernstein heute das erste auf dem Markt befindliche Schaltscharnier, das ASI-busfähig ist und eine Direktanbindung hat, also keine Koppelbox benötigt. Die in den Komponenten integrierten ASI-Schnittstellen gewährleisten den Erhalt kleinstmöglicher Bauformen. st

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