Antriebstechnik
Zertifizierung für IRT-Drehgeber
Nachdem bereits im September 2008 die Optocode-Drehgeber mit Ethernet/IP-Schnittstelle von Posital als erste Encoder weltweit durch die ODVA zertifiziert wurden, haben nun auch die Profinet IRT-Drehgeber als erste Encoder die Zertifizierung seitens der PNO erhalten.
Die Drehgeber unterstützen die IRT- sowie RT- und NRT-Datenübertragung gemäß dem Encoderprofil V4 und erreichen Zykluszeiten von weniger als 1 ms (IRT) bzw. 10 ms (RT). Sie werden über die Steuerung parametriert; die Konfiguration erfolgt komfortabel mit Hilfe einer GSDML-Gerätedatei. Die Migration von vorhandenen Profibus-Systemen auf den Nachfolgestandard ist denkbar einfach, denn die Handhabung der Geräteprofile wurde prinzipiell beibehalten. Der integrierte Switch unterstützt die automatische Erkennung von Crossover- beziehungsweise Standard-Ethernet-Kabeln.
Die Geräte mit einem Durchmesser von 58 Millimeter können problemlos auch bei begrenztem Bauraum eingesetzt werden, kommen dabei ganz ohne Anschlusshaube aus und benötigen zudem auch keine Abschlusswiderstände beziehungsweise Schalter für die Adressvergabe oder Baudrate. Wie alle Modelle dieser Baureihe arbeiten auch die Profinet IO-Drehgeber nach dem bewährten, optoelektronischen Abtastprinzip. Ihre Single-Turn-Sensorik liefert eine Auflösung von 16 Bit pro Umdrehung. Bis zu 16.384 Umdrehungen (14 Bit) können zusätzlich im Multi-Turn-Modus erfasst werden, so dass insgesamt ein großer Messbereich von 30 Bit abgedeckt wird.
Alle Optocode-Drehgeber kommen übrigens gänzlich ohne Pufferbatterie aus und liefern auch nach Bewegungen im stromlosen Zustand ohne Referenzfahrten immer aktuelle und absolute Positionswerte.
Sämtliche Encodermodelle sind dabei optional auch als Edelstahlausführungen lieferbar. Sie eignen sich vor allem auch für den Einsatz in hygienisch anspruchsvollen Umgebungen. st








