Antriebstechnik
Klein, schnell und robust
Die Nachfrage nach Miniaturventilen in der Pneumatik samt dem entsprechenden Zubehör wächst stetig. Die Gründe für den Trend liegen nach Aussage des Unternehmens einmal in dem Bestreben des Anlagenbaus die Druckluftsteuerung näher an den Aktoren zu platzieren, um so Leitungsvolumen und damit Betriebskosten zu reduzieren. Da kleine Ventile direkt auf Platinen mit der dazugehörigen Elektronik Platz sparend installiert werden, ermöglichen sie außerdem, über „kurze Wege“ die Taktfrequenzen zu erhöhen. Zum anderen machen Miniaturventile mit ihrer geringen Leistungsaufnahme und hohen Dichtigkeit neue Anwendungen, zum Beispiel in der Analysetechnik, überhaupt erst möglich.
Das Unternehmen bietet unterschiedliche, direkt elektrisch betätigte Miniaturventilserien an. Die gekapselte S-Serie ist besonders robust, langlebig und auch für ein „aggressives“ Umfeld geeignet. Sie ist 40 Millimeter lang und hat einen Durchmesser von 18 Millimetern (siehe Bild). Im Test erreichte sie genau wie die ungekapselte Serie über 500 Millionen Lastwechsel. Für „normale“ Anforderungen gibt es eine Variante, die für 200 Millionen Lastwechsel ausgelegt ist. Sie entspricht der Form eines Kubus mit Seitenlängen von 10, 23 und 27 Millimetern. Der Durchfluss liegt zwischen 10 und 25 Normlitern pro Minute, die Nennweite beider Serien – je nach Druckbereich – zwischen 0,5 und 2 Millimetern. Eine konstruktive Besonderheit von Miniaturventilen ist die geringe elektrische Leistungsaufnahme. Bei Werten zwischen 0, 5 und 2 Watt eignen sie sich daher besonders zum Einbau in mobile Geräte, aber auch zum direkten Ansteuern einer SPS. st









