Antriebstechnik
Zykluszeiten von Maschinen verringern
Die kompakten Dreifach-Antriebsregler der SMS-Reihe verfügen über eine innovative Funktion zur Ansteuerung von Schrittmotoren im energieoptimalen Servo-Mode. Damit werden Schrittmotoren zu hochdynamischen, effizienten Torque-Motoren – sie können nun mit motoreigenen Spitzenmomenten betrieben werden, wodurch sich die Zykluszeiten von Maschinen um circa 25 bis 30 Prozent verringern.
Gleichzeitig bieten die Antriebsregler aufgrund der Lagerückführung eine erhöhte Betriebssicherheit. Die preisgünstigen Multiregler senken auch die Betriebskosten, denn bei gleichen Einsatzbedingungen verbrauchen servokontrollierte Schrittmotoren bis zu viermal weniger Energie als klassisch angesteuerte Schrittmotoren. Dank des Dreifachaufbaus verringern sich zudem die Reglerkosten je Achse. Die Antriebsregler können wahlweise auch mit Standardservomotoren betrieben werden. Kernstück der neuen Antriebsregler sind schnelle DSPs im Multipack, die die Strom-, Drehzahl- und Positionierregelung übernehmen. Der Regelalgorithmus für Drehzahl und Position beruht auf einem energieoptimalen Zustandsregler mit Last- und Geschwindigkeitsbeobachter, der im 250 µs-Takt arbeitet. Mittels einer optionalen integrierten Bahnsteuerung können die Achsen vorgegebenen Bewegungsprofilen synchron folgen. Neben den drei Encodern für die Rotorlagegeber kann an das Gerät außerdem ein vierter Leit-Encoder zur Synchronisierung der drei Achsen angeschlossen werden. Die Antriebsregler führen neben der Achsregelung parallel auch SPS-Funktionen aus, wodurch sich selbst komplexe Motion-Control-Applikationen einfach realisieren lassen. Die Kommunikation mit anderen Steuerungen erfolgt über das CANopen-Protokoll. Über die CAN- oder die integrierte RS232-Schnittstelle wird auch die gesamte Parametrierung, Programmierung und Inbetriebnahme vorgenommen – dazu dient das im Lieferumfang enthaltene System Designer Tool. Die effektive, dreiphasige Ansteuerung der Leistungsendstufe erfolgt mit 32 kHz (62,5 µs Stromregeltakt) und liegt damit außerhalb des menschlichen Hörbereichs.st








