Antriebstechnik
Winterthur im Zentrum der Mechatronik
Ein attraktives Programm mit 45 Referenten namhafter Unternehmen, Hochschulen und Organisationen aus drei Ländern erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ifm2007. Den fachlichen Schwerpunkt bildete die Entwicklung und der Einsatz mechatronischer Systeme. Die Bandbreite reichte von selbsterklärenden Produktionsmaschinen und von Miniaturrobotern in der Industrie über Mechatronik in der Medizin (Entwicklung eines halbautomatischen Nähtools für die Herzchirurgie, Augeninnendruck-Bestimmung mit einem miniaturisierten Messsystem) bis zu kommunizierenden interaktiven Systemen, die den Roboter „von der Fabrik ins Wohnzimmer“ holen. Ergänzt wurde das Forum durch eine begleitende Fachausstellung sowie Betriebsbesichtigungen bei führenden Unternehmen der Region Nordostschweiz: Kistler Instrumente, Alstom, SR Technics, Oerlikon Space.
Das Ziel des Forums bestand darin, den internationalen Technologie- und Wissenstransfer zu fördern. Das ifm2007 versteht sich daher nicht nur als reine Fachtagung, sondern diente ebenso der stärkeren Etablierung des Forschungsbereichs Mechatronik in der Schweiz und seiner Vernetzung in Deutschland und Österreich. Unter Federführung von Professor Hans Wernher van de Venn, Leiter des Instituts für Mechatronische Systeme an der ZHAW, kooperierten Mechatronik-Netzwerke in Bayern, Baden-Württemberg, Kärnten, Oberösterreich und Tirol für diesen Anlass.
Die ZHAW hat die Bedeutung der Mechatronik als integrativer Disziplin der Ingenieurwissenschaften Mechanik, Elektronik und Informatik schon früh erkannt. Das Institut für mechatronische Systeme der ZHAW ist eines der ältesten und etabliertesten Institute im Departement Technik, Informatik und Naturwissenschaften. Wesentliche Impulse für angewandte Forschung und Entwicklung in der Mechatronik gingen und gehen von hier aus. (gm)








