Antriebstechnik

Robuster Starter

Dezentraler Motorstarter für den Einsatz in der Fördertechnik
Siemens-Division Industry Automation ergänzt ihr Angebot an dezentralen Motorstartern um eine Variante in hoher Schutzart für räumlich verteilte Antriebsanwendungen. Der Motorstarter M200D AS-i Basic mit AS-Interface startet und schützt Motoren bis 5,5 Kilowatt. (Fotos: Siemens)
Die Siemens-Division Industry Automation ergänzt ihr Angebot an dezentralen Motorstartern um eine Variante in hoher Schutzart für räumlich verteilte Antriebsanwendungen. Der Motorstarter M200D AS-i Basic mit AS-Interface startet und schützt Motoren bis 5,5 Kilowatt.



Der robuste Motorstarter M200D AS-i Basic kann durch seine kompakte Form und hohe Schutzart IP65 außerhalb des Schaltschranks nahe am Motor installiert werden. Dies ist besonders in der Fördertechnik von Vorteil, bei der ausgedehnte dezentrale Antriebsanwendungen üblich sind. M200D AS-i Basic ist als Direkt- und Wendestarter für Motoren erhältlich und kann sie sowohl mechanisch als auch elektronisch starten.

Der Weiteinstellbereich bis 5,5 Kilowatt ermöglicht einen flexiblen Einsatz des Geräts. Elektronisches Überlastrelais und Leistungsschalter des Motorstarters schützen den Motor vor Überlast und Kurzschluss. Zusätzlich bietet der Motorstarter optionalen Motorvollschutz durch die Auswertung von Temperatursensoren, die sich am Motor befinden. Mit dem Reparaturschalter kann der Anwender den Leistungsschalter abschalten und damit den Strom unterbrechen, um den Motor zu reparieren. Diagnosedaten wie Gerätezustand, Unsymmetrien oder Überlast werden über AS-i an übergeordnete Systeme weitergegeben. Anschlussleitungen sowie AS-i werden durch M12-Stecker mit dem Motorstarter verbunden. Das reduziert den Verdrahtungsaufwand bei der Inbetriebnahme und erleichtert den schnellen Gerätetausch.
Da die Schnittstellen des M200D AS-i Basic auf das dezentrale Peripheriesystem ET 200 pro abgestimmt sind, lässt er sich mit ET-200pro-Motorstartern und Frequenzumrichtern mit einheitlicher Stecker- und Verkabelungstechnik verknüpfen. Das Gerät kann vor Ort über vier DIP-Schalter parametriert werden, mit denen sich wesentliche Motorstarterfunktionen festlegen lassen, zum Beispiel die Aktivierung der Steckerüberwachung oder die Auswertefunktion des Temperatursensors. Optional erhältlich ist eine integrierte Hand-vor-Ort-Steuerung mit Tipp- und Rastschaltern zum Deaktivieren der Quick-Stop-Funktion oder zum Wechsel der Betriebsart (Direktstarter beziehungsweise Reversierstarter). Die Quick-Stop-Funktion ermöglicht ein schnelles Abschalten des Motors unabhängig von Buslaufzeiten und sorgt so für lokal genaues, reproduzierbares Stoppen des Förderguts. Ebenfalls erhältlich sind integrierte Bremsansteuerungen mit den Spannungen 230 V/400 V AC oder 180 V DC. PR/pb

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