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Artikel und Hintergründe zum Thema

Additive Technologien

Mission zum Mond

Stratasys Ltd., ein Branchenführer für Lösungen der additiven Technologien, und Phoenix Analysis & Design Technologies, Inc. (PADT) haben mitgeteilt, dass die Unternehmen gemeinsam mit Lockheed Martin Space an der Konstruktion von 3D-Druck-Objekten für die Deep-Space-Raumsonde Orion der NASA arbeiten.

Das Raumfahrzeug Orion nutzt das neue Antero 800NA von Stratasys, um eine komplizierte Andockluke im 3D-Druck herzustellen.

Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf den fortschrittlichen Materialien von Stratasys – einschließlich einer ESD-Variante des neuen Antero™ 800NA, einem Thermoplast auf PEKK-Basis mit hervorragenden mechanischen, chemischen und thermischen Eigenschaften Orion ist das Raumfahrzeug der NASA, das Astronauten auf den Mond und darüber hinaus befördert. Der nächste Testflug der Orion mit der Bezeichnung Exploration Mission-1 (EM-1) wird die erste Integrationsmission mit der leistungsstärksten Rakete der Welt sein, dem Space Launch System, bei der während einer etwa dreiwöchigen Mission eine unbemannte Orion Tausende von Kilometern am Mond vorbeifliegen wird.

Auf ihrem nächsten Flug, der EM-2, wird die Orion ebenfalls zum Mond fliegen. Diesmal werden zum ersten Mal seit 1972 Astronauten an Bord sein. Dies ermöglicht der NASA, sich auf zunehmend komplexe Missionen im Weltraum vorzubereiten. Bei dieser Mission werden mehr als Hundert 3D-gedruckte Produktionsbauteile an Bord zum Einsatz kommen – entwickelt in Kooperation mit Lockheed Martin, Stratasys und PADT.

Die hochwertigen thermoplastisch 3D-gedruckten Bauteile für das Raumfahrzeug Orion der NASA werden vom Additive Manufacturing Lab von Lockheed Martin in Zusammenarbeit mit PADT gefertigt, wo die neuesten 3D-Drucker und Materialien von Stratasys eingesetzt werden. Mit Materialien wie ULTEM 9085 und dem neuen Material Antero, das unverzichtbare antistatische Merkmale (ESD) bietet, können die wichtigsten Anforderungen der NASA an 3D-gedruckte Bauteile erfüllt werden, damit diese in den Extrembedingungen des Weltraums einsetzbar sind. Antero ist ideal geeignet, um die Anforderungen der NASA an Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit zu erfüllen, und weist darüber hinaus eine hohe mechanische Belastbarkeit auf.

„Durch die Partnerschaft von Lockheed Martin mit PADT konnten wir gemeinsam mit Stratasys und der NASA konsistente 3D-Drucke fertigen, die nicht nur im Prototyping, sondern auch in der Produktion eingesetzt werden“, so Brian Kaplun, Manager of Additive Manufacturing bei Lockheed Martin Space. „Wir fertigen nicht nur Bauteile, wir gestalten unsere Produktionsstrategie neu, um Raumfahrzeuge erschwinglicher und schneller zu produzieren.“

Die von Lockheed Martin, Stratasys und PADT entwickelte Lösung zeichnet sich durch Konsistenz und Reproduzierbarkeit in der Großserienproduktion über den gesamten Herstellungsprozess von additiv gefertigten Bauteilen aus. Lockheed Martin ist außerdem einer der ersten Kunden, der das Material Antero von Stratasys einsetzt und damit einen Thermoplast für ein unverzichtbares Bauteil direkt außen an der Andockluke der Orion verwendet. Das komplexe Bauteil besteht aus sechs einzelnen 3D-gedruckten Komponenten, die miteinander zu einem Ring an der Außenseite des Fahrzeugs verbunden sind. Dieses Bauteil ist vom 16. bis 19. April am Stand 603 von Lockheed Martin auf dem Space Symposium 2018 in Broadmoor in Colorado Springs, Colorado, zu sehen.

„In der Raumfahrt werden extrem leistungsfähige Materialien gefordert, die den strengsten Herstellungsverfahren der Branche unterliegen. Die Integrität und Reproduzierbarkeit der Teile ist unerlässlich und muss den anspruchsvollen Test- und Validierungsverfahren der NASA standhalten“, so Scott Sevcik, Vice President of Manufacturing bei Stratasys. „Die Technologie von Stratasys basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Bereitstellung von robusten und leichten Lösungen der additiven Fertigung für Branchenführer der Luft- und Raumfahrtindustrie. Dadurch eignet sie sich ideal für die hochzuverlässigen Herstellungsverfahren, die für Produktionsteile in der Weltraumforschung benötigt werden.“

„Es ist aufregend, Teil der Orion-Mission und des Einsatzes von Lockheed Martin für den Übergang der additiven Fertigung vom Prototyping zur Produktion zu sein“, so Rey Chu, Principal und Co-Owner bei PADT. „Die Technologie und die Materialien der additiven Fertigung haben sich zu einer vollwertigen Fertigungsoption entwickelt.“


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