Additive Fertigung
ERP mit PLM verbinden
Umfassende und exakte Schnittstellen zwischen PLM- und ERP- Systemen sind für Fertigungsunternehmen auf der ganzen Welt eine wesentliche Voraussetzung zur Planung von Qualität, Kosten und der Zeit zur Marktreife. Im Rahmen des Geschäftsmodells PLM Open hat UGS, Hersteller der PLM-Software Teamcenter eine Schnittstelle zur ERP-Lösung mySAP geschaffen. Die bidirektionale Verbindung wurde auf SAP Netweaver entwickelt, einer Integrationsplattform für die Anwendungen unabhängiger Software-Anbieter (ISV).
Damit ist UGS auf dem richtigen Weg. Das belegt auch der kürzlich erschienene Forschungsbericht „Integration von PLM und ERP, Effizienz und wirtschaftlicher Nutzen“ der Marktforscher von Cimdata. Diese zeigen darin einige Vorteile der Integration von PLM und ERP auf. Dazu zählen 75 Prozent Reduktion der Zeit, Kosten und Fehler, die aus wiederholten Dateneingaben in mehreren Systemen resultieren; 75 Prozent weniger Fehlerkosten durch falsche Stücklisten, weil Stücklisten nun einmal angelegt und danach in PLM und ERP konsistent verwaltet werden; 15 Prozent geringere Lagerbestandskosten, weil Entwickler und Konstrukteure wissen, welche Bauteile bereits verwendet werden, diese für neue Produkte einsetzen – und damit die Wiederverwendung von Bauteilen verbessern sowie acht Prozent weniger Abfall durch Material, das in der Produktion nicht mehr verwendet werden kann und entweder bereits im Bestand oder bestellt war, bevor die Beschaffung auf die Änderung reagieren konnte.sg








