Formnext 2020

Andreas Mühlbauer,

Messe für additive Fertigung bleibt im Kalender

Die Mesago Messe Frankfurt GmbH geht derzeit davon aus, dass die Formnext zum geplanten Zeitpunkt vom 10. bis 13.11. 2020 in Frankfurt stattfinden kann.

Die Formnext 2020 soll im November in Frankfurt stattfinden. © Mesago / Mathias Kutt

Gleichzeitig arbeitet der Messeveranstalter mit Hochdruck an einem Konzept zum Gesundheitsschutz und einer digitalen Ergänzung der weltweit führenden Fachmesse für additive Fertigung und moderne industrielle Produktion.

„Wir sind nach wie vor vom einmaligen Charakter und den Vorzügen einer Präsenzmesse überzeugt“, sagt Sascha Wenzler, Vice President Formnext, Mesago Messe Frankfurt. „Und auch wenn der digitale Austausch nie den persönlichen Kontakt ersetzen können wird, bietet er doch mehr Möglichkeiten, als vor wenigen Wochen noch vorstellbar war.“

Deshalb will die Formnext stärker die digitalen Perspektiven ins Auge fassen: So soll den Ausstellern zusätzlich ermöglicht werden, Produkte und Lösungen auch digital dem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Hierfür werden derzeit Konzepte und Plattformen entwickelt.

Veranstalter blick hoffnungsvoll auf November

Anlass für einen hoffnungsvollen Ausblick auf den November bieten zudem die Beschlüsse von Bundesregierung und Bundesländern vom 6. Mai, wonach Messen nicht mehr unter die Kategorie Großveranstaltungen fallen, die eine besondere Gefährdung der Gesundheit darstellen. „Das ist eine sehr gute Nachricht nicht nur für das Messewesen, sondern für die Wirtschaft insgesamt.“, sagt Wenzler. „Denn Messen sind ein wichtiger Motor für Innovation und Wertschöpfung in der Industrie, besonders nach Monaten des wirtschaftlichen Stillstands in vielen Branchen und Bereichen.“

Anzeige

Da die Gesundheit der Aussteller, Besucher und Mitarbeiter auch weiterhin oberste Priorität hat, werden derzeit gemeinsam mit der Messe Frankfurt Konzepte erarbeitet, die einen hohen Gesundheitsschutz bieten sollen. Dazu gehören beispielsweise die Verringerung der Personendichte, hohe Hygienestandards sowie Möglichkeiten der Kontaktnachverfolgung. Diese Konzepte werden derzeit mit den zuständigen Behörden abgestimmt und anschließend entsprechend umgesetzt.

In die Gestaltung der Formnext 2020 fließen neben dem Gesundheitsschutz auch weitere wichtige Aspekte mit ein. Unter anderem werden das konjunkturelle Umfeld, die wirtschaftliche Lage in der AM-Branche und die Entwicklung der Reisemöglichkeiten in Europa und der Welt berücksichtigt. „Schließlich wollen wir auch in diesen herausfordernden Zeiten eine Messe veranstalten, die der Situation und den Bedürfnissen der Teilnehmer und des Marktes bestmöglich Rechnung trägt.“, erklärt Wenzler.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Fachmesse

Interview zur Formnext 2021

Vom 16. bis 19. November steht die Formnext in Frankfurt am Main an. Sascha Wenzler, Vice President Formnext, sprach mit Daniel Schilling über Innovationen der ausstellenden Unternehmen.

mehr...
Anzeige

Lasersintern

Optimal für hohen Durchsatz

Um schnell auf sich ändernde Produktionslinien reagieren zu können, ist die additive Fertigung wegen ihrer Flexibilität seit langem fester Bestandteil in der Herstellung von Autoteilen. Rund 80 Prozent der Produkte lassen sich bereits mithilfe des...

mehr...

Additive Fertigung

3D-Druck in der Luft- und Raumfahrt

Die Weiterentwicklung des 3D-Drucks in der Luft- und Raumfahrt treibt die Effizienz in der Wertschöpfungskette voran und löst Probleme bei der Produktion. Scott Sevcik, VP Aerospace von Stratasys, beschreibt, warum diese Technologie bei großen OEMs...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Formnext 2021

Rückkehr nach Frankfurt

Nach dem erzwungenen Ausweichen ins Virtuelle 2020 ist die Formnext als ganz realer Treffpunkt für alle Additive-Manufacturing-Interessierten vom 16. bis zum 19. November 2021 zurück unter dem Messeturm. Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm...

mehr...