Automatische Produktion

Daniel Schilling,

iFactory3D stellt 3D-Fließbanddrucker One Pro vor

Das deutsche Start-up iFactory3D wird auf der diesjährigen Formnext-Messe seinen 3D-Fließbanddrucker One Pro vorstellen, dessen Technologie die additive Fertigung automatisieren wird. Die Besonderheit des Druckers: Dank des eingebauten Fließbands und der Fernsteuerung können Gegenstände rund um die Uhr in Serie ohne Aufsicht gedruckt werden.

Der Einsatz eines Fließbands statt eines starren Druckbetts überbrückt die verfahrenstechnischen Lücken der additiven Fertigung. Dadurch druckt der One Pro lange Objekte in nahezu unbegrenzter Länge und ermöglicht die simultane, automatisierte Serienproduktion mit minimaler Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Durch den 45°-Druckwinkel wird weniger Material benötigt und es können komplexe Geometrien ohne Stützstrukturen gedruckt werden – auch Hohlformen sind möglich. Die zu produzierenden Teile können so bionische Merkmale aufweisen, mit Harz, Schaum und Fasern verstärkt werden und eine optimierte Topologie haben. Neben den flexiblen Einsatzmöglichkeiten bietet der One Pro weitere erhebliche Materialeinsparungen: Indem sie nur die Artikel produzieren, die sie benötigen, können Unternehmen ihren Ausschuss reduzieren. Da keine Werkzeug-, Rüst- und Personalkosten anfallen und der Drucker individuelle Objekte zeitnah umsetzen kann sind die Kosten deutlich geringer als beim Spritzgussmodellbau.

3D-Fließbanddrucker von iFactory3D helfen Unternehmen – von der Automobilindustrie über den Maschinenbau und der Medizintechnik bis hin zum Werkzeugbau – dabei, Versorgungsengpässe ohne zusätzlichen Personalaufwand zu schließen. Auch was den Investitionsaufwand betrifft, richtet sich der 3D-Fließbanddrucker One Pro an KMUs, Kleinunternehmer und Start-ups.

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Formnext: Halle 11.1, Stand D31

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